SZ 31.07.2026
18:48 Uhr

(+) USA: „Der Stock hat etwa acht Stunden in mir gesteckt“


Beim Bergsteigen rutscht David Cifaldi aus und wird von seinem Wanderstock aufgespießt. Doch anstatt den Rettungshubschrauber zu rufen, läuft er runter. 16 Kilometer, mit Stock im Oberkörper.

(+) USA: „Der Stock hat etwa acht Stunden in mir gesteckt“

Ein sonniger Tag, kaum Wind, optimales Wanderwetter für David Cifaldi, 32, und zwei seiner Freunde. Am 20. Juli wollte das Trio den Granite Peak erklimmen, mit 3904 Metern der höchste Gipfel des US-Bundesstaats Montana. Nicht die anspruchsloseste Route– allein um zum Basislager zu kommen, braucht man sieben Stunden. Für die drei aber läuft alles wie am Schnürchen, bis Cifaldi ausrutscht und, man kann es nicht anders sagen, ungünstig auf seinen Wanderstock fällt: Das Ding bohrt sich einmal durch seine linke Seite. Cifaldi, ein gelernter Krankenpfleger, entscheidet, mit dem Stock im Oberkörper den Rückweg anzutreten. 16 Kilometer weit. Warum? Den Videocall mit der SZ macht Cifaldi aus dem Auto heraus, Ortszeit 7 Uhr morgens. Munter und ohne Stock in sich.

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