Am Tag nach dem Viertelfinalsieg von Alexander Zverev bei den US Open tauchte in den sozialen Medien eine Statistik auf, die sich auf den deutschen Tennisprofi bezog. Der 29-Jährige hätte bis zu diesem Zeitpunkt in allen fünf Matches bei dem Grand-Slam-Turnier insgesamt 12 040-mal den Ball vor seiner Aufschlagbewegung aufgetippt. Es war ein Wert, der absurd hoch klang, doch wer Zverev in den zwei Wochen in New York Spiel für Spiel aufschlagen sah, konnte sich gut und gerne diese Zahl vorstellen. „Ich habe die Statistik gesehen – ich habe ihn wohl 12 000-mal oder so aufgetippt“, sagte Zverev selbst nach seinem Halbfinalsieg am Freitagabend gegen den Russen Karen Chatschanow (6:2, 7:6, 7:6). Es war das erste Mal, dass er in einer Pressekonferenz zu seiner neuen Marotte gefragt wurde. Zverev lachte und nahm das Thema von der heiteren Seite: „Das ist schon ziemlich lustig“, befand er. Das sehen offenbar nicht alle so.
