SZ 21.09.2026
09:57 Uhr

(+) Streaming: Streik unter mörderischen Bedingungen


Die sechste Staffel von „Slow Horses“ bleibt der Saga von Verlorenheit und Einsamkeit im neuen heißen Krieg treu. Diesmal verschwindet im Intrigenspiel die ganze Abteilung aus den Akten. Lohn der Angst? Fehlanzeige.

(+) Streaming: Streik unter mörderischen Bedingungen

Dass der alte einsame Mann immer abends eine Lampe in seinem Haus angeschaltet ließ, wenn der einsame Junge, sein Enkel, nach Hause kam … das ist die tröstliche, friedfertige Vorstellung in der sechsten Staffel der „Slow Horses“-Serie, die auf Apple TV startet. Eine Staffel, die damit beginnt, dass ein Mann, der sich einen Schiffscontainer herrichtete und darin wohnt (und andere von dieser Idee überzeugen möchte), brutal getötet wird, eingesperrt und verbrannt in ebendiesem Container. Und die danach immer wieder unerhört grausam weitergeht, mit erbitterten Kämpfen und blutenden Körpern.

Das Subversivste, was Streaming zu bieten hat: In der fünften Staffel der Apple-Serie „Slow Horses“ muss die Crew von Slough House London vor Terror aus Libyen retten. Ihr Boss Jackson Lamb bangt derweil um seinen Socken.

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