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24.09.2026
18:00 Uhr
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Jens Spahn wird auf Sardinien statt im Bundestag gesichtet, „Bild“ löscht einen Artikel dazu, weil das Foto dazu im „privaten Rahmen“ entstanden sei. Das wäre die Zeitenwende im Boulevard – oder gilt die Regel nur für enge Kontakte der Redaktion?

Will mit seinem Baby Georg nicht bei Bild zu sehen sein – zumindest nicht ohne sein Einverständnis: Jens Spahn.
Lars Berg/dpa
Wunder gibt es immer wieder, sogar mitten in Berlin. Eines der jüngsten dürfte auch Angela Merkel interessieren, neben vielen anderen Menschen, die ihr Gesicht auf einer Zeitungs- oder Internetseite des Springer-Verlages wiederfanden, obwohl sie da gar nicht hinwollten. Auf der Unterseite „In eigener Sache“ von bild.de schreibt die Redaktion: „Trotz großer Sorgfalt passieren auch uns Fehler. Hier korrigieren wir sie und bitten um Entschuldigung“. In der Nacht zum Donnerstag kam ein bemerkenswerter Eintrag hinzu: „Mit dieser Veröffentlichung hat BILD gegen seine eigenen Regeln verstoßen“, ist da über einen Artikel zu lesen, der am Mittwochabend auf der Homepage von Deutschlands größter Boulevardzeitung stand. „BILD hat den Artikel kurz nach der Publikation gelöscht und bittet um Entschuldigung.“
Demokratiefans mag verstören, dass Springer einen Preis für Meinungsfreiheit an Peter Thiel verleiht. Gleicht man aber die Biografien des Verlagsgründers und des selbsternannten Disruptors aus den USA ab, ist das nur folgerichtig.
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