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13.10.2026
14:29 Uhr
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„Erheblicher Druck“ und „psychische Gewalt“: Im Konflikt mit ihrem eigenen Dachverband stehen Erfurts Eisschnellläufer zumindest vor einem beachtlichen Etappensieg.

Was muss Athleten widerfahren sein, wenn sie solche Zeilen in die Öffentlichkeit tragen, nüchtern im Stil, brutal im Inhalt? Wenn sie schreiben, dass sie eine Athletenvereinbarung, die ein Miteinander mit dem Verband begründen soll, „ausdrücklich unter Protest“ signiert haben? Dass ihre Unterschriften den Weg aufs Papier nur fanden „aufgrund des erheblichen Drucks, der über Monate hinweg auf uns betroffene Athletinnen und Athleten ausgeübt und teilweise als psychische Gewalt wahrgenommen wurde“?
Vertrauliche Dokumente zeigen, wie der Leichtathlet Owen Ansah seine umstrittene Dopingkontrolle schildert – und wie scharf er der Version der Nationalen Anti-Doping-Agentur und des Kontrolleurs widerspricht. Vor den Sportgerichten dürfte es brisant werden.
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