SZ 06.10.2026
21:40 Uhr

(+) Spionageskandal im BND: „Noch so ein Ding, und wir können einpacken“


Geheimdienstkontrolleur Konstantin von Notz warnt vor weitreichenden Folgen der Spionageaffäre um den früheren BND-Präsidenten Hanning und fordert, Lobbygeschäfte von Ex-Agenten endlich zu verbieten.

(+) Spionageskandal im BND: „Noch so ein Ding, und wir können einpacken“
Konstantin von Notz, Abgeordneter und Sicherheitsexperte der Grünen im Bundestag.
Christian Kielmann/Imago

Der Grünen-Politiker gehört seit acht Jahren zu Deutschlands Geheimdienstkontrolleuren im Bundestag: Konstantin von Notz, 55, hat schon so einige Krisen und Affären in Deutschlands Diensten miterlebt. Dass Fahnder nun aber mit August Hanning den früheren Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes wegen des Verdachts des Landesverrats festnahmen, hält Notz für einen Fall ganz neuer Dimension.

Der frühere BND-Präsident soll noch Jahre nach seinem Ausscheiden geheime Informationen aus der Behörde erhalten und möglicherweise verkauft haben – an fremde Mächte? Es wäre einer der ganz großen Spionagefälle der Bundesrepublik.

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