|
02.10.2026
11:00 Uhr
|
Nicole Schilling, ranghöchste Bundeswehrsoldatin, will ein dringendes Problem lösen: Die Truppe muss mehr Personal für sich gewinnen, vor allem Frauen. Aber wie, da immer öfter Übergriffe gemeldet werden?

Die Generalin Nicole Schilling, 52, ist die Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Auf ihrem Tisch landen alle Meldungen von Soldatinnen und Soldaten.
Foto: IMAGO/dts
Es gibt da einen Moment im Leben von Nicole Schilling, auf den sie stolz ist. Vor drei Jahren fand in Deutschland eine Konferenz statt, bei der sieben Generalinnen aus aller Welt in Berlin waren. Schilling erinnert sich gut daran, wie sie mit den Frauen in einem Hubschrauber der Bundeswehr vom Tempelhofer Feld aus Richtung Rostock zum Marinekommando geflogen ist. Das sei historisch gewesen, erzählt sie. Schließlich war es der erste Start einer militärischen Maschine vom Tempelhofer Feld seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. „Und das alles für die Ladies“, sagt sie.
Mehr als 200 Vorfälle in Nato-Staaten lassen laut Europa und den USA darauf schließen, dass Moskau seinen Krieg über die Landesgrenzen der Ukraine hinweg ausweiten will.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: