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05.08.2026
16:59 Uhr
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Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ gelingt in Salzburg als monumentale musikalische Überwältigung. Der Rest ist eine Glaubensfrage.

Schmerzensmann: Philippe Sly als Saint François in Olivier Messiaens Oper. Monika Rittershaus
Noch nie war das Reden vor einer Premiere in Salzburg so intensiv wie vor dieser. Menschen, die man in den Tagen zuvor in der Stadt getroffen hat, schweben in Euphorie. Sie waren schon in der Generalprobe, und zu ihnen gehört auch Markus Hinterhäuser, der geschasste Intendant der Festspiele, der mit seinem Eintreten für kompromisslose Künstlerschaft diese Aufführung überhaupt erst ermöglicht hat. Jetzt ist er nur noch Gast.
Ein nackter Jedermann, ein geschasster Intendant und eine Frau, die den Laden am Laufen hält: ein Report von den Salzburger Festspielen. Erstmals äußert sich auch der abservierte Markus Hinterhäuser.
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