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04.09.2026
13:58 Uhr
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Einst interessierten sich allenfalls Politik-Spezialisten für Landtagswahlen. Auf der US-Wettplattform Polymarket mutieren sie nun zum Spekulationsobjekt. Das setzt auch die deutschen Glücksspielbehörden unter Druck.

Sven Schulze (links), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und Spitzenkandidat der CDU, nach einem Auftritt beim ZDF am Freitag.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
„Schade, dass es keine gute Alternative zur Alternative gibt“, schreibt ein Nutzer namens b-marv dieser Tage auf Polymarket. Der Satz steht auf der US-Plattform unter einer Wette zu der Frage: Wird die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit der Sitze gewinnen? Der Nutzer glaubt nicht daran. Für knapp elf Dollar kauft er 17 Anteile an der Antwort „Nein“.
Ein US-Soldat soll auf Polymarket auf den Sturz von Venezuelas Ex-Machthaber Maduro gesetzt und so mehr als 400 000 Dollar Gewinn gemacht haben. Der Fall wirft ein neues, grelles Licht auf diese Plattformen.
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