SZ 04.09.2026
16:31 Uhr

(+) Russische Aggressionen: Es braucht jetzt europäischen Größenwahn


Russland schließt die Goethe-Institute – als Symbol des gegenseitigen Vertrauensverlusts. Aber ist das wirklich so schlimm? Man könnte die auswärtige Kulturpolitik gleich ganz anders denken.

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Ist längst nicht mehr bereit, die guten Beziehungen zu pflegen: Russlands Präsident Putin.
Dmitry Feoktistov/IMAGO/ITAR-TASS

Es kommt selten vor, dass die auswärtige Kulturpolitik in den Fokus der Tagespolitik rückt, aber gerade ist es mal wieder so weit. Die Bundesregierung schließt das Russische Haus in Berlin, daraufhin hat die russische Regierung das Ende der Goethe-Institute in Russland angekündigt. Man sieht das zu Recht als Zeichen für die Lage der Beziehung zwischen den beiden Staaten: Der Kulturaustausch zwischen Deutschland und Russland begann nach dem Ende der Sowjetunion mit verstärktem Engagement und in Freiheit. Nun ist diese Epoche beendet.

In ihrem neuen Film „Vaterland“ spielt Sandra Hüller Erika Mann, die mit ihrem Vater Thomas durch Nachkriegsdeutschland reist. Ein Gespräch über das Hadern mit der Heimat und den Trost der Kunst.

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