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02.10.2026
15:00 Uhr
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Schläge, Demütigungen, Drohungen: Eine 58-Jährige steht vor Gericht, weil sie monatelang in einer Kita Kleinkinder misshandelt haben soll. Warum schritt niemand ein?

Blick in eine Kita: An dem Ort, an dem sie eigentlich behütet spielen sollen, erlebten etliche Münchner Kinder offenbar Schreckliches (Symbolbild).
Foto: Christoph Soeder/dpa
Es ging wohl monatelang so: Nach der Kita hatte ein Kind eine blutige Lippe, ein Kind eine Platzwunde am Hinterkopf, ein Kind hatte Schmerzen am Arm, später stellte sich heraus, der Ellbogen war ausgerenkt. Für all das soll eine Person verantwortlich sein: die 58-jährige Erzieherin dieser Kinder. Sie betreute in einer Münchner Kita Kinder zwischen einem und drei Jahren, nun steht sie vor Gericht. Ihr wird die Misshandlung Schutzbefohlener in elf tatmehrheitlichen Fällen vorgeworfen. Monatelang soll sie Kinder gedemütigt, gequält und misshandelt haben. Beim Prozessauftakt vor dem Münchner Amtsgericht schweigt die Angeklagte zu den Vorwürfen.
In den Promi-Zelten winken sie mit 500-Euro-Scheinen, dann knien sie auf dem versifften Klo, um eine Line zu ziehen. Und die Fahnder? Lauschen, schlagen zu – und blicken oft in menschliche Abgründe.
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