„F*** you, Phoebe Bridgers“, brüllt er schluchzend in den Fahrtwind. Wann hatte er zuletzt so viel gespürt, wie in diesem Moment, auf dem Fahrrad durch eine amerikanische Vorstadt? Gerade hatte ihm Harrison Ford, sein Therapeutenkollege, den Rat gegeben, sich endlich seiner Trauer zu stellen. Völlig offensichtlich, dass es dafür einen Soundtrack braucht. Völlig offensichtlich auch, dass der von Phoebe Bridgers kommen muss, dieser unheimlichen Meisterin der Melancholie, die durch die Ohren tief in die Herzen ihrer Hörer hinabklettert und dort Verborgenes freilegt. Der Song hieß „I Know The End“ und hielt, was er versprach.
