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08.09.2026
09:30 Uhr
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Deutsche Schüler nutzen deutlich öfter KI für schulische Aufgaben als Jugendliche in anderen Staaten. Darunter leiden ihre Leistungen. Da läuft etwas schief, kritisiert eine Expertin.

Künstliche Intelligenz am Gymnasium: Katharina Scheiter von der Uni Potsdam warnt, dass Schüler die Ergebnisse von KI-Recherchen zu oft einfach übernehmen.
Philipp von Ditfurth/dpa
„Lernen in der digitalen Welt“ – dieser Bereich ist in der Pisa-Studie 2025 erstmals ausführlich Thema. Wie strukturieren Jugendliche digitale Aufgaben, wie nehmen sie Experimente am Computer vor und wie gut können sie Grafiken und Daten auswerten? Von 38 OECD-Staaten schnitten 20 signifikant besser ab als Deutschland. Dabei geben Schüler hierzulande besonders oft an, mit KI zu arbeiten. Doch ein Viertel der 15-Jährigen hat laut Pisa Schwierigkeiten, digitale Tools zum Lernen und Problemlösen selbständig zu nutzen. Katharina Scheiter arbeitete an einem Kapitel der deutschen Pisa-Studie zu dem Thema mit. Sie findet, dass die Politik den Schulen zu wenig Regeln vorgibt.
In keinem einzigen Bereich gibt es positive Entwicklungen. Warum landen die 15-Jährigen in der weltweit wichtigsten Bildungsstudie auf einem historischen Tiefstand?
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