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15.03.2026
11:38 Uhr
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Ein Student aus reichem Hause erfasst in Lima mit dem SUV eine Sportlerin und lässt sie sterbend liegen. Normalerweise enden solche Fälle in Peru so: Ein teurer Anwalt paukt den Täter raus. Doch diesmal läuft es anders.

Die Spuren sind bereits Wochen alt, doch sie wollen nicht vergehen. Die Blumengebinde, die zwar vertrocknet sind, aber immer noch an ihrem Platz stecken. Die in Weiß auf die Straße gezeichneten Umrisse eines Körpers. Das Wort „Arbol“, das neben die Stelle geschrieben wurde, an der einmal ein Baum stand und wo jetzt nur noch eine halb ausgerissene Wurzel im Boden zu sehen ist. Das Bild mit dem Foto einer Frau und der Bitte, sie nicht zu vergessen. Die Kreuzung Avenida Camino Real und Calle Juan C. Cavero in Lima ist bis heute ein Ort der Tat und der Trauer zugleich.
Sie schreibt noch eine SMS, dass sie nach Hause trampt. Doch dort kommt Sophia Lösche nie an. Und so macht sich ihr Bruder auf die Suche.
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