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20.09.2026
14:53 Uhr
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In der Oper „Peter van Pels“ vertont Anno Schreier das Schicksal des Freunds von Anne Frank, der mit ihr nach Auschwitz deportiert wurde. Die Uraufführung in Osnabrück gerät leider etwas unsubtil.

Peter van Pels (Florian Wugk) und Anne Frank (Susanna Edelmann) kommen sich in der Uraufführung der Oper „Peter van Pels“ von Anno Schreier näher.
Bettina Stoess
Sehr freundlich schreibt Anne Frank zunächst nicht über ihren Mitbewohner Peter van Pels: „Ein ziemlich langweiliger und schüchterner Lulatsch, von dessen Gesellschaft nicht viel zu erwarten ist“, vermerkt sie am 14. August 1942 in ihrem Tagebuch. Der Komponist Anno Schreier hat diese Einschätzung in eine Arie mit der Vortragsbezeichnung „forte, trotzig“ gefasst. Die Sopranistin Susanna Edelmann setzt das wunderbar um auf der Bühne des Theaters Osnabrück: „Was für ein Dummkopf!“ Man glaubt jedenfalls nicht, dass die beiden sich irgendwann näherkommen werden.
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