|
19.08.2026
11:30 Uhr
|
Schon zweimal konnte Wolodymyr Z. einer Auslieferung nach Deutschland entgehen. Nun wurde er an der Adria festgenommen, wo er sich offenbar zu Filmaufnahmen über die Nord-Stream-Sabotage aufhielt.

Die Sehnsucht nach Süden, Sonne, Stand und Meer ist schon manchem zum Verhängnis geworden. Genau vor einem Jahr verhaftete die italienische Polizei Serhji K. in seinem Urlaubsdomizil in der Nähe von Rimini. K. soll der Kopf des ukrainischen Sabotagekommandos gewesen sein, das im September 2022 drei Röhren der Nord-Stream-Gaspipeline in der Ostsee in die Luft jagte. Er steht deswegen demnächst in Hamburg vor Gericht.
Seit vor fast drei Jahren Sprengsätze an Nord Stream 1 und 2 detonierten, versuchen vor allem deutsche Ermittler, die Täter zu fassen. Jetzt glauben sie, alle identifiziert zu haben – und der Fall wird mit jedem Namen politisch heikler.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: