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14.09.2026
14:14 Uhr
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Das Energieunternehmen Uniper trennt sich von einer Pipeline, die einst russisches Gas transportierte. Die Firma hat schon diverse Geschäfte verkauft – aber nicht freiwillig.

Das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 im Ruhrgebiet gehörte lange zu Uniper. Der Energiekonzern musste die Anlage aber verkaufen – genau wie jetzt eine Pipeline-Beteiligung.
Ina Fassbender/AFP
Der Opal ist ein Edelstein, zugleich ist es die Abkürzung für eine wichtige Gaspipeline. Die verläuft über 470 Kilometer von der deutschen Ostseeküste nach Tschechien. Früher hat die Röhre russisches Erdgas von der Ostseepipeline Nord Stream aufgenommen, künftig soll sie klimafreundlichen Wasserstoff transportieren. Deutschlands größter Gasimporteur Uniper hielt lange eine 20-Prozent-Beteiligung an Opal. Doch am Montag verkündeten die Düsseldorfer, das Paket an den französischen Finanzinvestor Hy24 zu verkaufen. Der ist auf Investments in die Wasserstoffbranche spezialisiert.
Uniper ist größter Gasimporteur des Landes. Nach Russlands Lieferstopp musste der Konzern mit Milliarden gerettet werden. Firmenchef Lewis spricht über die Zukunft des klimaschädlichen Erdgases – und über die von Unipers Atomkraftwerken.
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