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09.10.2026
14:52 Uhr
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Die Grünen wollen mit ihrem „Plan für Deutschland“ eine Alternative zur zerstrittenen Regierung sein. Doch sogar in der eigenen Partei ist der Kurs umstritten. Die Parteijugend fordert einen härteren Kampf um Jungwähler und klare Ansagen an die CDU.

Luis Bobga, Co-Chef der Grünen Jugend, hält die Verluste bei den jungen Wählern für bedrohlich.
Foto: Friedrich Bungert
Schon der Ort des Auftritts sollte zur Botschaft werden. Nicht wie üblich in der Parteizentrale, sondern in der Bundespressekonferenz im Berliner Regierungsviertel stellten die Grünen-Chefs Franziska Brantner und Felix Banaszak am Donnerstag Beschlüsse für den nächsten Parteitag vor. „Unser Plan für Deutschland“ lautete der wenig bescheidene Titel. Man wolle mit dem Land darüber sprechen, wie Deutschland „raus aus der Misere kommt“, kündigte Banaszak in dunklem Anzug und mit roter Krawatte an.
Das Spitzenduo der Oppositionspartei will die Grünen weitere zwei Jahre führen – und den Umbau der Partei vorantreiben. Ändern soll sich die Grünen-Strategie im Umgang mit der AfD.
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