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19.08.2026
15:01 Uhr
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Hat sich die „neurologische Dysfunktion“ des Nationalspielers verschlimmert? Ist es unverantwortlich vom FC Bayern, ihn einzusetzen? Wie sich der Klub an den Umgang mit der Krankheit von Jamal Musiala herantastet.

Dass Jamal Musiala zusammenbrechen könnte, wusste der FC Bayern. Doch der Verein hat sich von Ärzten versichern lassen, dass die Einsätze des 23-Jährigen aus medizinischer Sicht unbedenklich seien. Markus Ulmer/Teamfoto/Imago
Tag eins, nachdem Jamal Musiala öffentlich gemacht hat, dass er an einer „neurologischen Dysfunktion“ leidet, die zu „temporär kurz auftretenden, aber gut behandelbaren Absencen“ führen kann. In dieser Formulierung, die Musiala am Dienstagabend in den sozialen Netzwerken verbreitet hat, steckt bereits der Kern des Dramas: Musialas neurologische Dysfunktion mag behandelbar sein. Aber wäre sie gut behandelbar, im Sinne von einfach, dann hätte Musiala nicht gerade zwei Absencen binnen vier Tagen erlebt.
Jamal Musiala macht eine „neurologische Dysfunktion“ öffentlich, nachdem er zum zweiten Mal binnen vier Tagen in einem Testspiel zu Boden sinkt. Seine Mannschaftskollegen wussten offensichtlich schon länger von der Erkrankung.
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