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04.09.2026
09:37 Uhr
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Die erste Frau an der Spitze des Landes führt nun auch dessen langlebigste Regierung seit 1946. Sie rühmt sich als Garantin für Stabilität, aber ihre Bilanz ist höchst zwiespältig.

Giorgia Meloni hat neulich über ihren Erfolg gewitzelt. Ihr täten die Schüler leid, die in Zukunft stöhnen würden, wenn im Geschichtsunterricht das Kapitel Meloni dran sei, sagte sie der New York Times. Klingt selbstironisch. Soll aber natürlich den eigenen historischen Rang betonen.
Italiens Ministerpräsidentin ist in einer Welt groß geworden, in der man dem Faschismus hinterhertrauert. Aber hat sie diese Welt auch hinter sich gelassen? Sicher ist: So moderat sie im Ausland auftritt, so radikal will sie ihr Land von innen verändern.
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