SZ 02.07.2026
14:02 Uhr

(+) Infineon in Dresden: „Machen ist wie wollen, nur viel krasser“


Fünf Milliarden Euro für Dresden: Infineon eröffnet eine neue Mega-Fabrik. Alle betonen die Bedeutung für Deutschland. Der Bau wurde schneller fertig als geplant.

(+) Infineon in Dresden: „Machen ist wie wollen, nur viel krasser“
Diese Drei gaben den Startschuss (von links nach rechts): Digitalminister Karsten Wildberger, Infineon-Chef Jochen Hanebeck und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. RONNY HARTMANN/AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz schaffte es nicht persönlich zur feierlichen Eröffnung der neuen Infineon-Fabrik in Dresden, in Berlin verkündete er gleichzeitig ein neues Reformpaket der Bundesregierung. Dann ließ er sich doch noch für zehn Minuten per Video für ein Grußwort zuschalten – und sparte nicht mit Lob für den Münchner Halbleiterkonzern. Die neue Fertigung sei ein „Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagte der Kanzler. Die Bedeutung sei groß für die industrielle Zukunft des Landes und für ganz Europa. „Sie haben gezeigt, wie es vorangehen kann in unserem Land“, fügte er an.

Infineon profitiert vom KI-Boom. Konzernchef Jochen Hanebeck erklärt, warum er die Entscheidung für massive Investitionen in Deutschland noch nie bereut hat. Und was das Land bräuchte, um wieder erfolgreich zu werden.

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