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28.07.2026
15:14 Uhr
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Nach dem chaotischen Kabinettsumbau fliegt der Kanzler nach Irland. Aber den innenpolitischen Ärger wird er nicht los. Nicht nur in den Spitzengremien der Union, auch an der Basis brodelt es.

Er gehe davon aus, dass seine Personalentscheidungen am Mittwoch „nicht nur getroffen sind, sondern auch akzeptiert“, sagt Kanzler Merz in Dublin. In seiner Partei sehen das viele anders. Michael Kappeler/dpa
Friedrich Merz könnte jetzt weite Wiesen sehen und sogar ein grasendes Schaf, wenn da nicht das Podest für die Fotografen und Kameraleute aufgebaut worden wäre vor ihm. Es ist Dienstagmittag, und Merz hat Aufstellung genommen vor dem Gästehaus der irischen Regierung. Farmleigh heißt dieser Ort, und das hellgraue Landhaus hinter Merz strahlt eine heitere Ruhe aus, die dem Kanzler nur recht sein kann.
Nach der Absage des ersten Kandidaten in letzter Minute soll nun Steffen Bilger Verkehrsminister werden. Der CDU-Abgeordnete kennt sich mit Baustellen aus – auch wenn es zuletzt eher solche in der Koalition waren.
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