SZ 07.10.2026
15:01 Uhr

(+) Film: Mark Zuckerberg gefällt das nicht


Der Kinofilm „The Social Reckoning“ erzählt von den Enthüllungen der „Facebook Files“. Ein meisterlicher Politthriller alter Schule – nur die Whistleblowerin Frances Haugen wird leider zum rehäugigen Angsthäschen.

(+) Film: Mark Zuckerberg gefällt das nicht

Man ist ja nicht so oft Teil eines Kapitels der Zeitgeschichte, das in Hollywood verfilmt wird. Aber das sollte kurz erwähnt sein, um die Perspektive dieser Filmkritik zu klären. Frances Haugen ist die Whistleblowerin, die 2021 mit einem Konvolut interner Dokumente enthüllte, dass Mark Zuckerberg die Reichweite seines sozialen Netzwerks Facebook über alle Sicherheitsbedenken stellte. Als erstes Medium außerhalb der USA und Drehscheibe für die internationale Berichterstattung über die sogenannten „Facebook Files“ wählte Haugen damals die Süddeutsche Zeitung. Die hatte damals schon mit den „Panama Papers“ den Ruf erlangt, eine sichere und gute Adresse für Whistleblower zu sein. So viel zum eigenen Zugang als „Lead Writer“ dieses Konsortiums.

Die Whistleblowerin Frances Haugen über die Verfilmung ihrer „Facebook Files“, die langfristigen Folgen der Enthüllungen und warum sie trotz allem optimistisch in die Zukunft blickt.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: