Nein, nein, die Analysten, die der Deutsche Fußball-Bund beschäftigt, müssen sich keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Von Jürgen Klopp, ihrem neuen Chef, haben sie nichts zu befürchten, außer möglicherweise einem kleinen Bedeutungsverlust. Klopp hält nicht so viel von den Daten, die sie erheben, jedenfalls weniger als viele andere Kollegen, die ohne den sogenannten xG-Wert kaum in den Schlaf fänden (bei den „expected goals“ handelt es sich um eine statistische Kennzahl, die die Wahrscheinlichkeit eines Tores aus einer bestimmten Spielsituation heraus misst; d. Red.). Klopp würde dieser Zahl seine eigenen Augen entgegengehalten: Das seh ich doch selbst, ob wir gute Chancen hatten oder nicht! Den Bundestrainer interessiert eher der xP-Wert, die „expected Pointen“, die er im Laufe eines Abends untergebracht hat oder noch hätte unterbringen können.
