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19.03.2026
10:36 Uhr
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Der Europäische Gerichtshof hat die sogenannte Trassenpreisbremse gekippt. Das hat Folgen für den Regionalverkehr auf der Schiene. Schon wird zwischen Bund und Ländern über die Mehrkosten diskutiert.

Es klingt auf den ersten Blick sehr technisch, doch es könnte große Auswirkungen für viele Menschen haben: Die Richter des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg haben die sogenannte Trassenpreisbremse gekippt. Die Regelung, ein wichtiges Projekt der deutschen Verkehrspolitik, sei nicht mit EU-Recht vereinbar, urteilte das oberste europäische Gericht an diesem Donnerstag. Damit sollte eigentlich der Regional- und Nahverkehr auf der Schiene begünstigt werden. Nun muss schnell nach neuen Lösungen gesucht werden. Es geht um Kosten in Milliardenhöhe, die auf die Schienennahverkehrsunternehmen zukommen könnten, möglicherweise rückwirkend für mehrere Jahre.
Für jeden Kilometer auf deutschen Schienen zahlen Bahnunternehmen eine Gebühr, auch die Deutsche Bahn selbst. Für 2026 drohten massive Preissteigerungen. Doch nun gibt es Entwarnung - mit einem bitteren Beigeschmack.
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