SZ 21.03.2026
11:14 Uhr

(+) Collien Fernandes und Christian Ulmen: Der Feind im eigenen Bett


In den sozialen Medien tauschen Frauen nach der „Spiegel“-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes ihre Wut über die Geschlechterverhältnisse aus. Zur Bitterkeit und der Frage, wie aus ihr etwas erwachsen könnte.

(+) Collien Fernandes und Christian Ulmen: Der Feind im eigenen Bett
Collien Fernandes und ihr damaliger Ehemann Christian Ulmen beim Bundespresseball im April 2024. Imago/Eibner-Pressefoto/Jadranko Marja

An diesem Freitag, dem kalendarischen Frühlingsanfang 2026, aufzuwachen und hinaus in die strahlende Sonne zu treten, war eine Probe. Es war so ein Tag, an dem man die Männer auf der Straße, in der Bahn und im Büro anders betrachtete. Hinter welchen Gesichtern verbirgt sich Verachtung für das weibliche Geschlecht? Degradierungsfantasien? Wer fasst betrunken auf der Party an den Po der Kollegin? Hinter wessen Witzen steckt doch nur die Überzeugung, dass Frauen weniger klug sind als Männer? Wer ist freundlich zur Kassiererin, aber erniedrigt im Privaten die eigene Partnerin? Und wer käme sogar auf die Idee, unter ihrer Identität mit sexuellen Avancen und vermeintlich intimen, mit KI manipulierten Bildern und Videos ihr gesamtes professionelles Umfeld zu kontaktieren – und sie so nicht nur der Lächerlichkeit preiszugeben, sondern ihre berufliche Existenz zu beschädigen?

Gisèle Pelicot wurde Opfer schwerster Verbrechen, heute ist sie eine feministische Ikone. Jetzt hat die 73-Jährige ihre Sicht der Dinge aufgeschrieben. Eine Begegnung in Paris.

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