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07.09.2026
15:20 Uhr
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Das Wahldesaster von Sachsen-Anhalt erschüttert die CDU in ihren Grundfesten. Parteichef Merz räumt seine Mitverantwortung ein, aber seinen Posten räumt er nicht. Ändern will er nun einiges, auch sich selbst.

Als Merz vor die Journalistinnen und Journalisten tritt, ist ihm die Erschütterung nicht nur anzusehen. Er fasst sie auch in Worte.
Nadja Wohlleben/REUTERS
Wenn man vor dem Eingang des Konrad-Adenauer-Hauses steht und den Kopf reckt, kann man das überdimensionierte Spruchband in den Fenstern der oberen Etage lesen: „Berlin bleibt stabil“. Gedacht ist das als Beitrag der Bundespartei zum Wahlkampf im Land Berlin, wo in zwei Wochen ein neues Abgeordnetenhaus gewählt wird. Aber gerade heute kann man es auch anders lesen. Als trotzige Antwort auf das, was der neue Unionsfraktionschef Thorsten Frei unumwunden „katastrophal“ nennt. „Berlin“ steht ja auch für den Politikbetrieb der Hauptstadt, für die Bundesregierung und letztlich für den Kanzler.
Die Partei könnte Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten machen – auch wenn sie offiziell eine unabhängige Person im Amt bevorzugt. Doch die Gemeinsamkeiten mit der AfD sind offenkundig.
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