SZ 01.09.2026
12:26 Uhr

(+) Bundesregierung: Die Spur des Anschlagversuchs von Leipzig führt nach Russland


Die Bundesregierung will Moskau für den versuchten Sprengstoffanschlag auf dem Flughafen von Leipzig verantwortlich machen. Auch über Gegenreaktionen wird bereits gesprochen.

(+) Bundesregierung: Die Spur des Anschlagversuchs von Leipzig führt nach Russland
Auf dem Flughafen Leipzig/Halle war am 4. August eine Sprengstoff-Drohne zwischen ukrainischen Frachtmaschinen gefunden worden: eine ukrainische Antonow im Sicherheitsbereich.
Hendrik Schmidt/picture alliance/dpa

Nach wochenlanger Analyse von Ermittlern und Geheimdiensten verdichten sich nach dem versuchten Sprengdrohnen-Anschlag von Leipzig die Hinweise auf einen Auftrag aus Russland. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wollen Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) noch am Dienstag bekannt geben, dass russische Geheimdienste maßgeblich hinter der Attacke stecken dürften.

Dass Russland gegen den Westen einen „hybriden Krieg“ führt, gilt als sicher. Viele Experten glauben nun aber, dass mit dem versuchten Anschlag in Leipzig eine weit gefährlichere Stufe erreicht ist.

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