SZ 07.10.2026
14:12 Uhr

(+) Argentiniens Nationalteam: Im Abschied schickt sich Messi an, den vergötterten Maradona zu überstrahlen


Einen wie ihn gibt es nur ein Mal: Nach 21 Jahren und 208 Länderspielen zieht Lionel Messi das Trikot der Nationalmannschaft aus. Die erfolgreichste Ära des argentinischen Fußballs endet im Tränenmeer.

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Lionel Messi wollte den Rasen nicht verlassen, und er merkte es selbst. Daran, dass seine Rede an die 90 000 Menschen, die seinetwegen ins Estadio Monumental von Buenos Aires gekommen waren, und die 46 Millionen Argentinier im Rest des Landes, schier endlos geriet. „Ich spreche länger denn je!“, entfuhr es Messi. In der Grundschule seiner Geburtsstadt Rosario hatte er einst mit der Lehrerin nur durch eine Schulkameradin kommuniziert, nie durch eigene Worte. Nun kullerten sie aus seinem Mund wie die Tränen aus den Augen der Menschen auf den Tribünen.

Mit zwei Treffern gegen Österreich bricht Argentiniens Genie den WM-Torrekord. Im Vorruhestandsalter könnte er auf dem Weg zum besten Turnier seiner Karriere sein – dank seiner ökonomischen Spielweise.

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