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15.09.2026
17:15 Uhr
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Oleg L. soll die Logistik des missglückten Sprengstoffanschlags in Leipzig geplant haben. Recherchen enthüllen seine Verbindung zu einem Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU – einem Experten für hybride Attacken.

Denis Smoljaninow (rechts), Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU, könnte eine Art Führungsoffizier für Oleg L. (links) gewesen sein.
Dossier Center/AFP/Collage: SZ
Der Tag, an dem die Parlamentarier endlich Klarheit über den Anschlag auf den Leipziger Flughafen gewinnen wollen, endet ohne Antworten. Dabei war im Innenausschuss des deutschen Bundestages am vergangenen Donnerstag so ziemlich jeder erschienen, der Rang und Namen hat im Sicherheitsapparat: für die Regierung Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), für die Bundesanwaltschaft deren stellvertretender Leiter Lars Otte, zwei hochrangige Vertreter von Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz und dazu noch der Staatsminister aus dem Auswärtigen Amt.
Nach dem Anschlagsversuch in Leipzig haben die Ermittler alles aufgefahren, bis sie sagen konnten, dass Russland der Drahtzieher ist. Es geht um eine klare Botschaft an Putin, aber auch darum, die Deutschen nicht noch mehr zu verängstigen.
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