SZ 24.09.2026
15:06 Uhr

(+) AfD Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Papier über Doppelspitze Holm und Schult: „absolutes Desaster“


Die AfD hat die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen, dennoch gibt es intern heftige Kritik am Spitzenpersonal. Dahinter steckt auch die Frage nach dem künftigen Kurs der Partei.

(+) AfD Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Papier über Doppelspitze Holm und Schult: „absolutes Desaster“
Leif-Erik Holm (links) und Enrico Schult traten im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern für die AfD als Spitzenkandidaten-Doppel an.
Jens Büttner/dpa

Die AfD hat bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 38 Prozent der Stimmen geholt und ist stärkste Kraft geworden. Zufrieden scheinen Teile der Partei damit allerdings nicht zu sein. Der Co-Vorsitzende und Spitzenkandidat musste bei seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden einen Dämpfer hinnehmen: Für Enrico Schult stimmten laut NDR nur 20 der insgesamt 32 Abgeordneten. Noch mehr Unzufriedenheit gibt es mit dem Mann, der im Wahlkampf als „Ministerpräsidentenkandidat“ unterwegs war: Leif-Erik Holm. Das geht aus einer internen AfD-Wahlanalyse hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Darin wird Holm, ebenfalls Co-Vorsitzender des Landesverbandes, „Führungsschwäche“ und „mangelnde Präsenz“ vorgeworfen.

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