SZ 16.03.2026
01:19 Uhr

(+) Academy-Awards: Oscars 2026: Alle Nominierungen im Überblick


Bei der 98. Oscar-Verleihung gibt es eine neue Kategorie. In unserer Übersicht sehen Sie, wer nominiert wurde und welche Filme im Rennen sind.

(+) Academy-Awards: Oscars 2026: Alle Nominierungen im Überblick

Am 15. März Ortszeit werden in Los Angeles zum 98. Mal die Oscars verliehen (also heute Nacht am 16. März ab 1 Uhr MEZ, live zu sehen bei ProSieben und Disney+). Bereits rund zwei Monate zuvor hat die Academy die Nominierungen für die 24 Kategorien bekanntgegeben.

Mit 16 Nominierungen hat „Blood & Sinners“ die größten Chancen der große Gewinner zu werden. Der Film von Ryan Coogler stellt damit den Nominierungsrekord auf. Auch „One Battle After Another“ ist in fast jeder möglichen Kategorie (13 von 18) nominiert worden. Für den deutschen Film „In die Sonne schauen“ hat es dieses Mal nicht gereicht. Im vorigen Jahr hatte es für Deutschland der Politthriller „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ des Iraners Mohammad Rasoulof ins Oscar-Finale geschafft.

Der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter hat mit seiner Musik zum Drama „Hamnet“ von Regisseurin Chloé Zhao Chancen auf einen Oscar. Wir haben alle nominierten Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Filme aufgelistet und aktualisieren in jeder Kategorie den Sieger oder die Siegerin.

Zum 98. Mal wird der wichtigste Filmpreis der Welt verliehen. Wer sollte, wer könnte, wer wird gewinnen? Ein Überblick in den zehn wichtigsten Kategorien.

Bester Film

Bester Hauptdarsteller

Das Zeitalter der USA gehe dem Ende entgegen, wird allenthalben behauptet. Wenn das mal nicht verfrüht ist. Die Oscars zeigen dieses Jahr, wie wunderbar amerikanischer Wahn immer noch sein kann.

Beste Hauptdarstellerin

Beste Regie

Josh Safdie ist mit „Marty Supreme“  vorn dabei im Oscar-Rennen. Aber ein alter Vorfall droht den Regisseur einzuholen. Ein Gespräch über „pathologische Träume“ und Risiken im kreativen Taumel.

Bester Nebendarsteller

Beste Nebendarstellerin

Bester internationaler Film

Bestes Originaldrehbuch

Bestes adaptiertes Drehbuch

Bestes Szenenbild

Bestes Kostümdesign

Bester Schnitt

Bester animierter Film

Bester animierter Kurzfilm

Bestes Casting: Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“

Der erste Oscar für die neue Kategorie geht an Cassandra Kulundis, die für die Zusammensetzung des Casts für „One Battle After Another“ zuständig war.

İlker Çatak gewinnt bei der Berlinale den Preis für den besten Film: „Gelbe Briefe“ erzählt von der Verfolgung von Künstlern in der Türkei. Ein Gespräch über die Mechanismen von Erdoğans Machtapparat und die Frage, warum diese Geschichte auch in Donald Trumps Amerika spielen könnte.

Beste Kamera

Bestes Make-up und beste Frisuren

Beste Filmmusik

Bester Song

Bester Ton

Beste visuelle Effekte

Bester Kurzfilm: „The Singers“ und „Two People Exchanging Saliva“

Ein kleines Kuriosium gab es in der Kategorie „Bester Kurzfilm“. Dort wurden zwei Oscars vergeben. Einen holte „The Singers“, einen Netflix-Film über einen improvisierten Gesangswettbewerb. Der Zweite ging an „Two People Exchanging Saliva“, einem französisch dystopischen Science-Ficition-Kurzfilm. Die Macher bedankten sich und erwähnten alle verschiedenen Nationen, die an dem Film mitwirkten - ein kleiner Wink an Donald Trump und ICE?

Bester Dokumentarfilm

Bester Dokumentar-Kurzfilm

Klar, es gibt reizvollere Reiseziele als Berlin im Februar. Aber wenn das Festival nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es dringend wieder mehr Stars in die Hauptstadt holen.

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