Heise 27.09.2026
20:00 Uhr

Top 10: Der beste Fensterputzroboter im Test


Fensterputzroboter versprechen saubere Scheiben ohne Mühe. Wir zeigen die besten Modelle und worauf beim Kauf zu achten ist.

Top 10: Der beste Fensterputzroboter im Test

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.

Fensterputzroboter versprechen saubere Scheiben ohne Mühe. Wir zeigen, welche Modelle überzeugen und worauf beim Kauf zu achten ist.

Fensterputzen gehört zu den unbeliebtesten Haushaltsaufgaben. Fensterputzroboter sollen diesen Job abnehmen oder zumindest deutlich vereinfachen, kosten aber je nach Modell locker 100 bis 700 Euro. Während günstige Modelle oft nur Schlieren verteilen, reinigen Premium-Geräte ordentlich – perfekt wird es aber nie.

Die Roboter saugen sich mit 2800 bis 8000 Pa (Pascal) an der Scheibe fest und fahren systematische Bahnen. Dabei ziehen sie ein Mikrofasertuch über die Scheibe, das sie zuvor mit Reinigungsflüssigkeit besprühen. Wir haben mittlerweile über zehn aktuelle Fensterputzroboter getestet, vom günstigen Einsteigermodell bis zum teuren Akkugerät. Das Ergebnis: Die Qualitätsunterschiede sind enorm, und nicht immer rechtfertigt der hohe Preis die gebotene Leistung.

Testsieger ist der Hutt 10 für aktuell 290 Euro. Er zeichnet sich durch sein Zwei-Tuch-Wischsystem aus, mit dem er die Scheibe nicht nur wischt, sondern auch trocknet. Dadurch bilden sich weniger Flecken auf der Scheibe und Streifen werden weitestgehend weggewischt. Dadurch erzielt der Hutt 10 ein Reinigungsergebnis nah an der Perfektion.

Technologiesieger ist der Hobot SP10 iScraper für rund 360 Euro. Zwei ausfahrbare Gummilippen ziehen das Restwasser direkt von der Scheibe, bevor es antrocknet. Kein anderes Gerät im Testfeld löst das Schlierenproblem so konsequent mechanisch. Der Preis dafür: Die Saugeinheit erreicht bis zu 70 dB(A) und pfeift hochfrequent.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Lubluelu CHYW201 für 106 Euro. Er verzichtet auf App, Display und Kantenbürsten, putzt aber auf dem Niveau des doppelt so teuren Ecovacs Winbot Mini. Für Einsteiger mit normal verschmutzten Fenstern reicht das.

Der Hutt 10 reduziert das größte Problem vieler Fensterputzroboter erheblich: Streifenbildung durch zurückbleibende Reinigungsflüssigkeit. Das zweistufige Reinigungssystem wischt vorne den Schmutz weg und trocknet hinten direkt nach. Besonders in Gebieten mit kalkhaltigem Wasser zeigt sich dieser Vorteil deutlich. Für 290 Euro erhalten Käufer einen zuverlässigen Helfer mit 6500 Pa Saugkraft und ungewöhnlichem, aber effektivem Reinigungskonzept.

Der Hobot SP10 iScraper zieht mit zwei ausfahrbaren Gummilippen das Restwasser direkt von der Scheibe, bevor es antrocknet. Kein anderes Gerät im Testfeld kann das. Der Roboter putzt damit sichtbar sauberer als die meisten Konkurrenten, vor allem bei kalkhaltigem Wasser. Die Bedienung ist die einfachste der Klasse: anstecken, sichern, Kippschalter umlegen. Preislich bekommt man ihn aktuell für rund 360 Euro.