Alfred Nobel Würdigen Preise nicht auch ihre Stifter? Alfred Nobel etwa. Mit seinem Testament legte der schwedische Sprengstoffunternehmer den Grundstein für die nach ihm benannten Auszeichnungen – und setzte sich postum ein Denkmal. Aus den Erträgen seines Vermögens sollten nach seinem Willen jene ausgezeichnet werden, die der Menschheit im vergangenen Jahr den größten Nutzen gebracht haben. Nun ist es wieder so weit, die Nobel-Woche steht an: Medizin am Montag, Physik am Dienstag, Chemie am Mittwoch, Literatur am Donnerstag, Frieden am Freitag und Wirtschaft am darauffolgenden Montag. Es ist nicht nur die Höhe des Preisgeldes. Es sind auch die lange Historie der Nobelpreise und ihre Inszenierung, die sie so einzigartig machen. Michael Leiters Die „alles entscheidende Frage“, die sich der Sportwagenhersteller Porsche stellt? „Wie können wir unsere Kundinnen und Kunden, unsere Fans, immer wieder neu begeistern?“ So steht es zumindest auf der Investor-Relations-Seite des Stuttgarter Unternehmens. Der deutschen Autoindustrie ist es zuletzt immer schlechter gelungen, darauf eine gute Antwort zu geben. Am Mittwoch muss nun Porsche-Chef Michael Leiters auf dem Kapitalmarkttag zeigen, ob er die Disziplin Begeisterungsfähigkeit besser beherrscht. Zumindest verspricht das Unternehmen dann einen umfassenden Einblick in seine künftige Strategie. Einen originellen Namen trägt sie schon einmal: „Sportwagenschmiede 35“. Hawi Feysa Wie viele Menschen gehen am Sonntag in Chicago zum Marathonlauf an den Start? Der Bank of America Chicago Marathon gehört zu den größten Sportereignissen dieser Art auf der ganzen Welt. Erwartet werden 55.000 Läufer aus mehr als 100 Ländern, die wiederum von 1,7 Millionen Schaulustigen angefeuert werden. Die 42,195 Kilometer führen durch 29 Stadtteile, bis die Zielgerade auf dem Columbus Drive erreicht ist. Am schnellsten gelang dies im vergangenen Jahr Hawi Feysa (Frauen) und Jacob Kiplimo (Männer). Die Äthiopierin Feysa schaffte die Strecke in einer Zeit von 2:14:56 Stunden, der Ugander Kiplimo benötigte 2:02:23 Stunden. Selbst für gestandene Profisportler sind solche Siegerzeiten unvorstellbar: Der ehemalige NFL-Profi Justin Britt kam 2025 in Chicago in 3:36:51 Stunden ins Ziel. George Romero Ist George Romero wirklich tot? Ja und nein. Von 1968 bis 2009 arbeitete sich der amerikanische Regisseur am Zombie-Genre ab, das er maßgeblich begründete. „Night of the Living Dead“ (Die Nacht der lebenden Toten) und „Dawn of the Dead“ (Zombie – Dawn of the Dead) gelten heute als Klassiker des Horrorfilms. Romero starb zwar 2017, doch sein Erbe lebt. Am kommenden Samstag wird der „World Zombie Day“ gefeiert, vor allem in London. Die Idee der Organisatoren: Fans der Zombie-Kultur kommen zusammen und erobern einen Nachmittag lang die Stadt. Immerhin gelten strenge Regeln für die Untoten: „Versuche nicht, jemanden zu erschrecken, der nicht freiwillig mitmacht. Wenn jemand ausflippt, dreh dich um und schlurfe in die entgegengesetzte Richtung davon.“ Franklin D. Roosevelt Welche Rolle spielte US-Präsident Franklin D. Roosevelt auf dem Weg zur Atombombe? Eine wichtige politische Rolle. Am 9. Oktober 1941 – also am kommenden Freitag vor 85 Jahren – gab er grünes Licht für eine beschleunigte Prüfung des Bombenbaus. Sein Wissenschaftsberater Vannevar Bush sollte klären, ob sich eine Atombombe bauen ließ, was sie kosten würde und welche Anlagen dafür nötig seien. Die US-Regierung forschte schon seit 1939 zur Kernspaltung. Das sogenannte Manhattan-Projekt wurde dann im Juni 1942 formell eingerichtet. Im August 1945 warfen die USA Atombomben über Hiroshima und Nagasaki ab.
