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07.08.2026
09:28 Uhr
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Medien berichten über vorläufiges Abkommen mit Oman +++ Uganda bereitet Truppenentsendung in den Gazastreifen vor +++ Iranische Fußballerinnen in Australien eingebürgert +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Deutschland leiht Israel Anlagen zur FahrzeugüberprüfungDeutschland stellt Israel Anlagen zur Fahrzeugdurchleuchtung zur Verfügung, die für mehr Hilfsgüter im Gazastreifen sorgen sollen. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Freitag mitteilte, werden leihweise zwei Anlagen übergeben. Eine davon soll voraussichtlich ab September am Grenzübergang Eres eingesetzt werden und dessen Wiederöffnung ermöglichen. Die zweite Anlage soll am israelischen Hafen in Aschdod zum Ende des Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Der Betrieb der Anlagen erfolgt den Angaben zufolge ausschließlich durch israelisches Personal. Zwei Angehörige der Bundeswehr sollen aber bis Ende des Jahres die technische Betreuung der Anlage in Erez von Israel aus unterstützen. Das Verteidigungsministerium will mit der Bereitstellung der Anlagen dazu beitragen, „die humanitäre Lage im Gazastreifen durch Erhöhung der Einfuhrkapazitäten zu verbessern“.
Uganda bereitet Truppenentsendung in Gazastreifen vorDas ugandische Parlament hat die Entsendung von Soldaten in den Gazastreifen als Teil der Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) gebilligt. In einer Sitzung am Donnerstag stimmten die Abgeordneten einem Antrag der Regierung zu, wonach ein Kontingent der Uganda People's Defence Force (UPDF) entsendet werden soll.Die Internationale Stabilisierungstruppe soll künftig für Sicherheit im Gazastreifen sorgen und ist Teil der Bemühungen unter Federführung von US-Präsident Donald Trump, den Gaza-Krieg beizulegen. Bislang haben auch Marokko, Indonesien und Albanien bereiterklärt, sich zu beteiligen.Wann der Einsatz der Truppe beginnen soll, ist derzeit noch offen. Das israelische Sicherheitskabinett erteilte Ende Juli eine Genehmigung, damit ein Teil der ISF sowie auch Vertreter der palästinensischen Übergangsverwaltung demnächst in einem begrenzten Bereich in Rafah im Süden des Gazastreifens ihre Arbeit aufnehmen können. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen.
Berichte: Saudi-Arabien befürchtet Angriffe der Huthi-MilizSaudi-Arabien bereitet sich Berichten zufolge auf mehrere koordinierte Angriffe durch irakische Milizen und die ebenfalls von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen vor. Verschiedene Medien wie der US-Sender CNN beriefen sich dabei auf einen saudi-arabischen Beamten, der auf Geheimdienstberichte aus den USA, Saudi-Arabien und anderen Ländern der Nahost-Region verwiesen habe. Demnach sollen einige Mitglieder irakischer Milizen in Abstimmung mit den Huthis planen, den Golfstaat „in sehr naher Zukunft“ unter Anleitung von Irans mächtigen Revolutionsgarden anzugreifen.Der saudi-arabische Beamte sagte laut CNN weiter, durch die geplanten Angriffe sollten Fortschritte in den Verhandlungen über eine Beendigung des Irankriegs untergraben werden. Potenzielle Ziele seien überwiegend „zivile und wirtschaftliche Einrichtungen“ wie Energieanlagen, Häfen und Flughäfen.
Koalitionssprecher: Elf Verletzte bei Huthi-Angriffen in Saudi-ArabienNach Angaben des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses in Jemen sind bei Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz mindestens elf Zivilisten in Saudi-Arabien verletzt worden. Sieben seien saudische Staatsbürger gewesen, die bei dem Beschuss in der Region Nadschran unter anderem Verbrennungen erlitten hätten, teilte Koalitionssprecher Turki al-Maliki in der Nacht auf der Plattform X mit. Zudem seien zwei Staatsbürger Ägyptens sowie einer Pakistans und einer Jemens aufgrund der „terroristischen Huthi-Angriffe“ am Donnerstag verletzt worden.Die Huthi hätten „wahllos zivile Objekte“ beschossen, was einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht darstellte, hieß es. Weitere Details wurden nicht genannt.
USA melden Fortschritte bei Verhandlungen zwischen Libanon und IsraelBei einer neuerlichen Verhandlungsrunde zwischen dem Libanon und Israel haben die beiden Seiten US-Angaben zufolge Fortschritte gemacht. Die Gespräche in Rom auf technischer und fachlicher Ebene seien produktiv gewesen, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit. Man sei sich „nun deutlich näher“ bei der Frage, was getan werden müsse, um die sogenannten Pilotzonen weiterzuführen und auszubauen.Die beiden Nachbarländer hatten sich in früheren Gesprächsrunden darauf verständigt, dass in sogenannten Pilotzonen die libanesischen Streitkräfte, die nicht Konfliktpartei sind, die Kontrolle übernehmen und die Hizbullah-Miliz entwaffnen, während sich die israelische Armee schrittweise aus dem Gebiet zurückzieht. Mitte Juli waren in den drei südlibanesischen Ortschaften Frun, Srifa und Sautar al-Gharbija derartige Pilotzonen eingerichtet worden.Vertreter der beiden Länder sind nun von Dienstag bis Donnerstag in der italienischen Hauptstadt zusammengekommen, um über die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens zu sprechen.
Iranische Fußball-Nationalspielerinnen in Australien eingebürgertDie beiden früheren iranischen Fußball-Nationalspielerinnen, die während des Asien Cups Asyl in Australien beantragt hatten, sind nun offiziell eingebürgert worden. Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh erhielten am Mittwoch im Rahmen einer Zeremonie unter der Leitung von Innenminister Tony Burke die australische Staatsbürgerschaft.„Es war ein ganz besonderer und unvergesslicher Tag für mich. Ich bin stolz und zutiefst dankbar, australische Staatsbürgerin zu werden“, sagte Ramezanisadeh in einer Erklärung. „Nach allem, was wir durchgemacht haben, und all den Herausforderungen, denen wir gegenüberstanden, bedeutet dieser Moment mehr, als Worte ausdrücken können“, ergänzte Pasandideh.Im März hatte die iranische Mannschaft vor dem Auftaktspiel der Continental-Meisterschaft in Australien die Nationalhymne nicht mitgesungen. Weil dies im Iran als Zeichen des Protests gegen die politische Führung gewertet worden war und Konsequenzen drohten, beantragten im Anschluss insgesamt sieben Teammitglieder Asyl im Ausrichterland.Fünf dieser Teammitglieder zogen ihre Anträge allerdings zurück und kehrten in den Iran zurück - auch wegen des Drucks auf ihre Familien. Wie es ihnen derzeit in ihrem Heimatland ergeht, ist unklar. Pasandideh und Ramezanisadeh hingegen hoffen nun auf eine Profikarriere in ihrer neuen Heimat. Bereits kurz nach dem Asylantrag waren die beiden Spielerinnen beim Training des australischen Klubs Brisbane Roar fotografiert worden.
Schiffsverkehr in Straße von Hormus bricht noch stärker einDer Schiffsverkehr durch die für den Welthandel wichtigen Meerengen von Hormus und Bab al-Mandab ist gestern drastisch zurückgegangen. Das geht aus Schifffahrtsdaten des Analysehauses Kpler hervor. Demnach passierten nur zwei Schiffe die Straße von Hormus im Persischen Golf, nach acht am Vortag. Bei den Schiffen handelt es sich um einen mit Kohle beladenen Frachter unter der Flagge Panamas, der in die Wasserstraße einfuhr, und ein Frachtschiff unter der Flagge der Marshallinseln, das sie verließ. Durch die Meerenge Bab al-Mandab im Osten des Roten Meeres fuhr den Daten zufolge am Mittwoch nur ein einziges Frachtschiff unter der Flagge der Bahamas, verglichen mit 20 am Vortag.Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat gestern mitgeteilt, sie habe einen saudischen Öltanker vor der Hafenstadt Janbu am Roten Meer angegriffen. Ein weiterer Angriff habe einem saudischen Tanker im Golf von Aden gegolten. Die Huthi hatten im Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer verhängt. Iran hat die Straße von Hormus nach Beginn der Angriffe der USA und Israels am 28. Februar weitgehend blockiert.
Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von HormusIn der Straße von Hormus hat es nach Angaben der Besatzung eines Öltankers in der Nacht zum Donnerstag Explosionen gegeben. „Der Kapitän eines Tankers hat gemeldet, während der Fahrt in der Straße von Hormus zwei Explosionen gehört zu haben“, teilte die britische Seefahrtbehörde UKMTO im Onlinedienst X mit. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet. Der Tanker und seine Besatzung seien nicht betroffen.
Trump: Ich würde lieber Deal mit Iran schließenUS-Präsident Donald Trump hat sich abermals für ein Abkommen mit Iran ausgesprochen. „Ich würde lieber einen Deal schließen, weil ich keine Menschen töten will. Ich will keine Menschen töten“, sagte der Republikaner in einer Rede vor Anhängern in Las Vegas. Zum aktuellen Stand von möglichen Gesprächen machte er keine Angaben. Trump sagte lediglich, dass man rede. Man werde sehen, was passiere.Vizepräsident J.D. Vance sagte in einem Fox-News-Interview, dass die Entwicklung in eine Richtung gehen werde, die gut für die USA sei. Man werde alle Werkzeuge nutzen, die zur Verfügung stünden - militärische, wirtschaftliche und diplomatische. Einen zeitlichen Ausblick gab er nicht.
Huthi-Miliz in Jemen: Haben saudischen Öltanker angegriffenDie Huthi-Miliz in Jemen hat nach eigenen Angaben abermals einen saudischen Öltanker im Golf von Aden angegriffen. Das Schiff sei getroffen und zur Umkehr gezwungen worden, teilte der Militärsprecher Jahja Sari auf Telegram mit. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Saudi-Arabien äußerte sich bisher nicht.Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuvor von einer Explosion in der Nähe eines Tankers vor der Küste Jemens berichtet. Der Kapitän des Schiffes habe südöstlich der jemenitischen Hafenstadt Aden eine laute Explosion in unmittelbarer Nähe des Tankers gemeldet.Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt und in Sicherheit. Hinweise auf Umweltschäden gebe es bislang nicht. Die zuständigen Behörden untersuchten den Vorfall.Im Zuge des Irankriegs ist auch der zuletzt unterbrochene Krieg zwischen der Miliz und Saudi-Arabien neu entfacht worden. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz in Jemen hat in dem Rahmen abermals mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer für sich reklamiert.
Iran und Oman einigen sich auf neue Route durch Straße von HormusIran und Oman haben sich nach iranischen Angaben auf die geographischen Koordinaten für eine Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus verständigt. Eine gemeinsame Erklärung werde derzeit fertiggestellt, sofern sich keine Dritten einmischen, sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei.
USA streichen irakische Fluglinie von SanktionslisteKurz vor einer von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten Öffnung der Straße von Hormus hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen eine den iranischen Revolutionsgarden nahestehende irakische Airline aufgehoben. Die Fluggesellschaft Fly Baghdad, die auch als Iraq Express bekannt sei, sowie zwei Maschinen vom Typ Boeing 737 mit den Kennzeichen YI-BAF und YI-BAN seien von einer entsprechenden Terrorsanktionsliste gestrichen worden, teilte das Ressort mit.Eine Sprecherin des Finanzministeriums erklärte, dass die Fluggesellschaft „wesentliche Änderungen in ihrem Betrieb nachgewiesen“ habe. Es sei daher nicht weiter gerechtfertigt, dass Fly Baghdad weiter auf der Liste stehe. Zugleich stellte sie klar, dass dies „kein Hinweis auf eine Änderung der US-Politik gegenüber der iranischen Regierung, den Kuds-Einheiten der Islamischen Revolutionsgarden, anderen als terroristisch eingestuften Organisationen oder Personen, die diese unterstützen oder in deren Auftrag handelten“, sei.
USA hoffen auf vorläufige Einigung mit Iran und Oman noch an diesem Mittwoch Die USA, Iran und Oman könnten sich nach einem Bericht des US-Portals „Axios“ rasch auf eine Übergangslösung zur Öffnung der Straße von Hormus verständigen. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtete „Axios“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion. Das Portal schrieb weiter, die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen Irans und gebe dem Land mehr Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge, als es vor dem Krieg hatte. US-Präsident Donald Trump hat unterdessen der Führung in Teheran abermals ein Ultimatum gestellt: Entweder Iran öffne die Straße von Hormus „sehr bald“ oder werde „sehr hart getroffen“, sagte Trump am Dienstag dem amerikanischen Fernsehsender Fox News. Zugleich betonte er, dass es derzeit „gute Gespräche“ mit Teheran gebe und es durchaus möglich sei, dass die Meerenge am Mittwoch oder dem darauffolgenden Tag geöffnet wird. Iran sei sehr interessiert an einem Abkommen, um den monatelangen Krieg zu beenden, sagte er. Schon am gestrigen Dienstag hatten alle Zeichen darauf hingedeutet, dass in Kürze eine Einigung verkündet werden könnte. US-Finanzminister Scott Bessent hatte erklärt, dass er eine Einigung mit Iran zur Öffnung der Straße von Hormus noch bis Mittwoch für möglich halte.
Schiff vor Jemens Küste mit Seedrohne angegriffenVor Jemens Küste ist lokalen Angaben zufolge ein hölzernes Schiff mit einem Drohnenboot angegriffen und versenkt worden. Es handle sich um ein aus Dschibuti in Ostafrika kommendes Frachtschiff, das unter der Flagge Indiens gefahren sei, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der international anerkannten Regierung im Jemen. Die 14 meist indischen Besatzungsmitglieder seien von der Küstenwache und Marinesoldaten gerettet worden.Der Angriff im Roten Meer vor der Hafenstadt Hudaida habe zu einem Brand an Bord der „Faize Noore Oliya“ geführt, woraufhin das Schiff gesunken sei. Es habe Güter in die jemenitische Hafenstadt Mokka bringen sollen. Aus Militärkreisen hieß es, das Drohnenboot stamme aus „iranischer Herstellung“. Medien berichteten, dass die jemenitischen Huthi-Rebellen für den Angriff verantwortlich seien.Die von Iran unterstützt Huthi-Miliz, auf die sich der Verdacht bei dem Angriff richtet, äußerte sich zunächst nicht. Die Miliz hatte am Mittag mitgeteilt, sie habe den Flughafen Nadschran im südlichen Saudi-Arabien mit einer Drohne angegriffen. Eine Bestätigung aus Riad gab es dafür nicht.