Der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann wird nicht der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung angehören. Bei der Kommunalwahl am Sonntag erreichte seine Liste „Frankfurt – Sozial!“ 94.734 Stimmen, was 0,4 Prozent entspricht. Das ergab die endgültige Auszählung am Mittwoch. Nötig wären mindestens 0,7 Prozent der Stimmen. Feldmann persönlich kam auf 5707 Stimmen. Obwohl die Stadt inzwischen das vorläufige amtliche Endergebnis veröffentlicht hat, hofft Feldmann weiterhin, dass ihm der Einzug in den Römer doch noch gelingen könnte. Das endgültige Ergebnis stehe schließlich noch aus: „Ein überraschendes Mandat wäre natürlich eine Genugtuung“, sagt er. Allerdings würden dem Bündnis dazu noch rund 50.000 Stimmen fehlen. Der Einsatz seiner Initiative für einen Mietenstopp, entgeltfreie Krabbelstuben und ein Ein-Euro-Ticket für Bus und Bahn sei aber unabhängig davon nachhaltig, meint Feldmann. Seine Liste war zuvor wegen 29 gefälschter Unterschriften auf der Wahlvorschlagsliste in die Schlagzeilen geraten. Trotz Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurde Feldmanns Liste zur Wahl zugelassen.Feldmann war von 2012 bis 2022 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt. Im November 2022 wurde er in einem Bürgerentscheid als Stadtoberhaupt abgewählt. In Frankfurt hat die CDU mit 25,0 Prozent die Wahlen vor den Grünen (20,8 Prozent) und der SPD (16,6 Prozent) gewonnen.
