Bei der Bekämpfung des Brands in Hürtgenwald meldet die Feuerwehr derweil Fortschritte:
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15.08.2026 04:30 Uhr |

Bei der Bekämpfung des Brands in Hürtgenwald meldet die Feuerwehr derweil Fortschritte:
Fast 850 Hektar in Belgien nahe deutscher Grenze zerstörtDurch einen Waldbrand in Naturschutzgebiet Hohes Venn im Osten Belgiens nahe der deutschen Grenze sind Behördenangaben zufolge bislang fast 850 Hektar Fläche zerstört worden. Die Löscharbeiten dauerten an, teilte der Gouverneur der Provinz Lüttich, Hervé Jamar, am Samstag auf Facebook mit. Das Feuer war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und hatte sich in der Nacht rasch ausgebreitet.Verstärkung aus ganz Belgien sowie aus Deutschland wurde mobilisiert. Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken erklärte, drei Löschfahrzeuge seien auf dem Weg, um Unterstützung zu leisten. Die Behörden riefen zunächst nicht zu Evakuierungen auf.Wie ein großer Teil Europas hatte auch Belgien in den vergangenen Tagen unter einer neuen Hitzewelle zu leiden. Wissenschaftlern zufolge erhöhen die durch den menschengemachten Klimawandel häufigeren und intensiveren Hitzewellen das Risiko von Waldbränden.
Hitzetote: DIVI-Geschäftsführer hält RKI-Schätzung für zu niedrigDer medizinische Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, hält die RKI-Schätzung von rund 12.500 hitzebedingten Todesfällen in diesem Sommer für zu niedrig. „Es sind sicherlich mehrere Tausend Todesfälle mehr“, sagte der Intensivmediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Viele Fälle würden nicht als hitzebedingt erfasst, weil auf Totenscheinen etwa Organversagen stehe. Er gehe deshalb davon aus, dass die Zahlen des Robert Koch-Instituts „nicht die gesamte Dramatik abbilden“. Besonders gefährdet seien alleinlebende ältere Menschen mit Vorerkrankungen.„Ich bin, auch als Bürger, extrem verstört über die Tatenlosigkeit der Bundes- und Landesregierungen“, sagte Janssens. Er fordert einen verbindlichen nationalen Hitzeschutzplan und mehr Geld für den Hitzeschutz in Kliniken. Zudem brauche es mehr Nachbarschaftshilfe, psychosoziale Unterstützung und Netzwerke, um gefährdete Menschen bei Hitzewellen frühzeitig zu erreichen. In Frankreich etwa kontaktierten Kommunen registrierte vulnerable Personen aktiv. In Deutschland hingegen „sterben Menschen nicht nur an der Hitze, sondern letztlich auch an gesellschaftlicher Vernachlässigung“, so Janssens.
Fulda ruft Wassernotstand ausDie Stadt Fulda und die Gemeinden Eichenzell und Ebersburg haben den Wasserversorgungsnotstand ausgerufen. Die Situation der Trinkwasserversorgung in der Region hat sich nach Angaben von RhönEnergie nämlich weiter verschärft. „Die Situation ist mehr als angespannt“, sagte Arnt Meyer, Geschäftsführer der RhönEnergie Gruppe, die für die Wasserversorgung in den drei Kommunen zuständig ist.Damit gelten ab sofort verbindliche Einschränkungen. Bürger und Betriebe seien dringend aufgefordert, ihren Wasserverbrauch auf das absolut Notwendige zu beschränken, hieß es. Bei Verstößen könnten Bußgelder verhängt werden.Komplett untersagt sind demnach etwa das Bewässern von Rasen, Blumen und Pflanzen im heimischen Garten oder das Befüllen von Pools und Zisternen. Gleiches gilt für das Waschen von Autos, das Kühlen mit Leitungswasser und Reinigungsarbeiten an Haus und Hof, beispielsweise mit dem Gartenschlauch oder dem Hochdruckreiniger. Weitere Steigerung der Fördermengen ist nicht möglich «Die lang anhaltende Trockenheit mit außergewöhnlich geringen Niederschlägen hat dazu geführt, dass die natürlichen Quellen deutlich weniger Wasser abgeben“, so Geschäftsführer Meyer. Zudem sänken die Wasserstände in den Tiefbrunnen deutlich. Die Förderanlagen liefen inzwischen rund um die Uhr, aber „eine weitere Steigerung der Fördermengen ist nicht möglich“.Zugleich ist der Wasserverbrauch nach Beobachtung der RhönEnergie stark angestiegen - auf aktuell rund 40 Prozent über dem Normalniveau. „Damit die Wasserversorgung auch weiterhin aufrechterhalten werden kann, ist es jetzt zwingend erforderlich, den Verbrauch deutlich zu reduzieren“, erklärte Meyer. Trinkwasser dürfe nicht für Zwecke verwendet werden, die nicht unbedingt notwendig sind.
Spanien: Zwei große Waldbrände wüten im SüdenIn Spanien brennt es im Süden an zwei Orten: Die größten Sorgen das Feuer, das seit gut einer Woche in der Provinz Huelva in Andalusien wütet. Die Flammen haben dort bereits 31.000 Hektar erfasst, wie die Regionalregierung von Andalusien mitteilte. Das entspricht der Fläche der Stadt München.Verschärft hat sich die Lage bei dem Brand nahe Las Peñas de Riglos in der nordöstlichen Region Aragonien. Nach einem Wiederaufflammen mehrerer Brandherde wurden in der Nacht vier weitere Ortschaften mit insgesamt 127 Einwohnern evakuiert. Damit stieg die Zahl der Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, auf rund 1.000. Der Brand hat nach Behördenangaben in der Provinz Huesca bereits rund 10.000 Hektar Wald und Buschland erfasst. Dort bedrohen die Flammen unter anderem historische Kloster San Juan de la Peña. Wertvolle Kunstschätze wurden vor den Flammen in Sicherheit gebracht.
Debatte um Hitzeschutz im Grundgesetz: SPD, Grüne und Linke dafür – CDU dagegenIn Deutschland gab es in diesem Jahr nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bereits etwa 12.500 hitzebedingte Sterbefälle. Vor diesem Hintergrund gibt es Forderungen von unterschiedlicher Seite, Klimaanpassung und Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz zu verankern.Die CDU hat dem nun eine Absage erteilt. Dies sei „wohlfeil und bringt nichts“, sagte die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte einen solchen Schritt zuvor hingegen als „zwingend notwendig“ bezeichnet. Hoppermann sagte nun, Klimaanpassung und Hitzeschutz seien eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Das gelingt nur, wenn Bund, Länder und Kommunen auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, fügte die CDU-Politikerin hinzu. „Aber eine Grundgesetzänderung, die dem Bund immer neue Kompetenzen gibt und zu neuen Zuständigkeitsstreitereien führt, ist der falsche Weg.“Schneider hatte angekündigt, in den kommenden Monaten einen Vorschlag für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes vorzulegen. Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD dafür einen Prüfauftrag vereinbart. Schneider begründet den Vorstoß gerade damit, dass dies eine Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen erleichtern würde. Eine Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Hitzeschutz fordern auch kommunale Spitzenverbände, Grüne und Linkspartei. Die Kommunen verbinden dies mit der Forderung nach mehr finanzieller Unterstützung des Bundes für dafür erforderliche Maßnahmen.Die Befürworter der Gemeinschaftsaufgaben verweisen auf immer häufigere Hitzewellen in Deutschland und deren Folgen. Für die Verfassungsänderung wäre eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag erforderlich. Da SPD, Grüne und Linke dafür sind, hängt eine Änderung von der CDU/CSU ab.Angesichts der hohen Zahl an hitzebedingten Sterbefällen werfen Ärzteverbände der Bundesregierung Untätigkeit vor. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten war zuvor 2018 mit geschätzt 8900 Fällen im gesamten Jahr registriert worden.
Spanien rettet seine mittelalterlichen Könige vor den FlammenSpanische Einsatzkräfte haben die sterblichen Überreste von drei Königen aus dem Mittelalter vor einem herannahenden Waldbrand gerettet. Die Flammen fraßen sich am Donnerstag immer näher an das fast tausend Jahre alte Bergkloster San Juan de la Peña in der Region Aragón heran. Für die Behörden begann ein Wettlauf gegen die Zeit, denn in dem historischen Gemäuer ruhen die ersten drei Könige von Aragón, die im elften Jahrhundert herrschten.Eine Spezialeinheit des Militärs habe sich als erste in die Gefahrenzone gewagt, sagte Mar Vaquero, die Vizepräsidentin der nordöstlichen Region. Es sei ihnen gelungen, wertvolle historische Gewänder zu bergen, bevor das Feuer sie zum Rückzug zwang. Gemeinsam mit Polizisten und Denkmalschützern gingen sie Vaquero zufolge ein zweites Mal in das bedrohte Kloster und schafften es, die Särge der Könige sowie mehrere historische Gemälde aus dem Pantheon zu holen. „Eine unglaublich mutige Leistung“, lobte Vaquero die Einsatzkräfte.Die kostbare Fracht sei nun sicher im 80 Kilometer entfernten Provinzmuseum von Huesca untergebracht, wo sie bleibe, bis die Gefahr vorüber ist. Das Feuer, angefacht durch Hitze und starke Winde, hat bereits über 9000 Hektar Land verwüstet und Tausende Menschen in die Flucht getrieben. Das Kloster selbst hatte Glück im Unglück: Am Freitagmorgen stand es noch unversehrt inmitten der verkohlten Landschaft.
Niedriger Rheinpegel sorgt für Spritknappheit in Ostfrankreich Autofahrer in Ostfrankreich bekommen die Folgen des Niedrigwassers im Rhein zu spüren. In der Region Grand Est, zu der unter anderem das Elsass und Lothringen gehören, waren am Freitagmorgen nach französischen Behördenangaben 14 Prozent der Tankstellen unterversorgt. Wegen der niedrigen Pegelstände ist die Binnenschifffahrt stark beeinträchtigt, viele Kraftstofflieferungen erreichen deshalb nicht mehr den Hafen von Straßburg.Landesweit haben den Angaben nach nur drei Prozent der Tankstellen Versorgungsprobleme. Und auch innerhalb der Region Grand Est verschärft sich die Lage mit zunehmender Nähe zum Rhein: in den Vogesen und im Elsass steigt die Quote auf 25 bis 50 Prozent.
Historischer Tiefstand: Rheinpegel bei Kaub erstmals einstelligIm Rhein ist der Wert am Pegel bei Kaub am Freitagvormittag mit acht Zentimetern erstmals auf einen einstelligen Wert gesunken. „Es sind historisch niedrige Wasserstände, so niedrig waren wir noch nie, aber das sind wir schon seit paar Tagen“, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein der Deutschen Presse-Agentur. Die Schifffahrt werde sehr stark eingeschränkt. „Mit allen Sekundärwirkungen - in die Logistikbranche, in die Industrie, in die Versorgung.“Kaub liegt im Mittelrheinabschnitt zwischen St. Goar und Budenheim bei Mainz. In den vergangenen Tagen sank hier das Wasser schnell: Der Stand lag vor knapp drei Wochen bei mehr als 50 Zentimetern. Niedrigwasser betrifft nicht nur diesen Pegel: Vielerorts wurden Rekorde aufgestellt. Im Niedrigwasserjahr 2018 betrug der zuvor niedrigste Stand seit Messbeginn bei Kaub 25 Zentimeter. Die regelmäßige Beobachtung begann mit einem Lattenpegel bereits 1856.„Im Moment zeigt der aktuell gemessene Wasserstand einen Wert von acht Zentimetern. Das sind 17 Zentimeter unterhalb des jemals gemessenen niedrigsten Wasserstands am Pegel Kaub“, sagte ein Sprecher der Bundesanstalt für Gewässerkunde. „Das sind allerdings erst Rohdaten.“
Der Bodensee hat so wenig Wasser wie nie zuvor in diesem JahrNach wochenlanger Trockenheit und Hitze hat der Wasserstand im Bodensee mit 275 Zentimetern am Pegel Konstanz seinen niedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Das sei normalerweise im Februar oder März der Fall, teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit. Die Gründe für die aktuelle Lage: Regen sei ausgeblieben und viel Wasser durch die anhaltende Hitze verdunstet. Zudem habe es im Winter zu wenig in den Alpen geschneit, deshalb fehle das Schmelzwasser aus den Bergen. Schon seit Ende November 2025 sei es in Baden-Württemberg zu trocken. Weil es im alpinen Einzugsgebiet des Bodensees zu wenig geregnet oder geschneit habe, führten die Seezuflüsse, insbesondere der Alpenrhein, teils extremes Niedrigwasser. „Und das sehen wir jetzt auch am Bodensee deutlich“, sagte LUBW-Präsident Ulrich Maurer.Am Pegel Konstanz wurden laut LUBW am Donnerstag 275 Zentimeter gemessen. „Damit liegt der Wasserstand deutlich unter den jahreszeitlich üblichen Werten“, hieß es. Es war zudem der niedrigste Wert, der je an einem 13. August gemessen wurde (Auswertezeitraum ab 1850).Bislang war der niedrigste Wasserstand des Jahres am 9. Februar mit 276 Zentimetern gemessen worden. Ende Februar/Anfang März 1858 lag der Pegel laut LUBW über mehrere Tage bei 226 Zentimetern - das ist der niedrigste Wert der gesamten Messreihe seit 1850.Und auch der neue Tiefststand dürfte nicht von langer Dauer sein: Die LUBW rechnet mit einem weiteren Rückgang des Wasserstandes. An einem heißen Sommertag könne die Verdunstung aus dem Bodensee durchaus auf bis zu 30 Kubikmeter pro Sekunde steigen. „Das entspricht etwa dem Volumen eines Tanklastwagens pro Sekunde“, teilte die LUBW mit. Normalerweise werde dieser Verlust durch die Zuflüsse zum Bodensee ausgeglichen - das sei in diesem Jahr nicht ausreichend der Fall.
Weihnachten nicht in Gefahr: Christbaum-Kulturen trotzen der TrockenheitTrockenheit und Hitze haben nach Experteneinschätzung den Christbäumen bislang kaum geschadet. „Uns sind in ganz Deutschland und Österreich keine größeren Ausfälle bekannt“, sagte Peter Geiß, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jungweihnachtsbaumanbauer und Schnittgrünerzeuger (IGW) knapp viereinhalb Monate vor Weihnachten. Die Kulturen profitieren demnach noch vom ausreichend feuchten Frühling. „Außer etwas Sonnenbrand an den Zweigen haben wir keine Schäden, auch nicht bei den Jungpflanzen. Die Christbäume stehen gut und schön grün, obwohl wir nicht bewässern. Wir sind selbst erstaunt“, sagte Stefan Spennesberger vom Tannenhof Oberweilbach im Landkreis Dachau laut IGW-Mitteilung. Allerdings: Hitzegewitter mit Hagel könnten für die Bestände noch gefährlich werden. Man hoffe, von Hagelereignissen verschont zu bleiben, betonte Spannesberger deshalb. Bis zur Ernte steht ein Weihnachtsbaum 8 bis 13 Jahre in der Kultur. Der Fachverband IGW ist ein Zusammenschluss von rund 80 Familienbetrieben in Deutschland und Österreich. Im Freistaat werden nach Angaben des Forstministeriums jährlich rund vier Millionen Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. Rund 400 Anbauer sind registriert. Am beliebtesten bei den Kunden ist die Nordmanntanne, dahinter folgt die Blaufichte. Im vorigen Jahr lagen die Preise laut Ministerium bei 23 bis 30 Euro für den Meter Nordmanntanne.
Kroatien: Menschen durch Waldbrand verletzt und Häuser zerstörtEin Waldbrand hat an der kroatischen Adriaküste im Raum Omiš Menschen verletzt sowie Häuser und Autos zerstört. Mehr als ein Dutzend Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, darunter sieben mit lebensgefährlichen Verbrennungen, berichteten kroatische Medien.Mehr als 1000 Menschen wurden in der Nacht zum Freitag vorübergehend in Turnhallen und anderen öffentlichen Einrichtungen in Sicherheit gebracht. Viele Touristen seien mit Autos geflohen. Die Behörden hätten aber auch Evakuierungen per Schiff über die Adria organisiert, hieß es.Am Freitagmorgen war die Lage weitgehend unter Kontrolle. Davor hatten Hunderte Feuerwehrleute mit fast 300 Löschfahrzeugen sowie vier Löschflugzeugen gegen die Flammen gekämpft. Die Löscharbeiten wurden auch durch starken Wind erschwert, der die Ausbreitung des Feuers begünstigte.
England: Brände in den West Midlands zerstören HäuserBei mehreren Wald- und Vegetationsbränden in England sind Häuser zerstört und Menschen in Sicherheit gebracht worden. Besonders schwer betroffen war die Stadt Stourbridge südwestlich von Birmingham, wo mindestens sechs Gebäude von den Flammen erfasst wurden. Wie der britische Feuerwehrverband NFCC am Freitag mitteilte, kamen drei Feuerwehrleute nach ihrem Einsatz ins Krankenhaus, mehrere Menschen wurden wegen des Einatmens von Rauch behandelt.Die Brände hatten sich am Donnerstag, dem bislang heißesten Tag des Jahres in Großbritannien, rasch ausgebreitet. Am Freitag erklärte die Feuerwehr der Region West Midlands, sie mache Fortschritte bei der Bekämpfung der Flammen. Das Feuer habe mehrere Ausgangspunkte gehabt. Einige Brände seien vorsätzlich auf Grasflächen gelegt worden und hätten anschließend auf andere Gebiete übergegriffen.Feuerwehrchef Simon Tuhill sprach von einem der aufwändigsten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr der West Midlands. Die völlig ausgetrocknete Vegetation habe die schnelle Ausbreitung der Flammen begünstigt, die Zerstörungen seien erheblich.
Frankreich: Neuer Brand auf einer Fläche von 1100 HektarIm Südwesten Frankreichs hat ein neuer Waldbrand 1100 Hektar Land erfasst. Die Ausbreitung des am Donnerstag in einem Kiefernwald im Département Landes (in der Region Nouvelle-Aquitaine) ausgebrochenen Feuers sei zwar „gebremst“ worden, erklärte Feuerwehrchef Arnaud Fabre am Freitag. Der Präfekt des Départements, Gilles Clavreul, warnte jedoch angesichts von Temperaturvorhersagen von 36 Grad Celsius, bei der Brandbekämpfung seien die „nächsten 15 Stunden entscheidend“.Der Brand, dessen Ursache noch unklar ist, hatte sich am Abend aufgrund wechselnder Winde sehr schnell ausgebreitet. Insgesamt 525 Menschen wurden bisher vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Clavreul zufolge waren rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz.Bislang wurde den Behörden zufolge kein Wohnhaus zerstört, auch wenn manche nur wenige Dutzend Meter von dem Feuer entfernt sind. Eine mögliche Verbesserung der Wetterbedingungen ist für Samstag angekündigt.