FAZ 01.10.2026
19:47 Uhr

Herbstferien Hessen: So vermeiden Sie, zum Ferienbeginn im Stau zu stehen


Der Ferienbeginn in Hessen bringt mehr Verkehr auf Autobahnen und an Knotenpunkten. Wer Stoßzeiten meidet und sich vorab informiert, kann laut ADAC stressfreier unterwegs sein.

Herbstferien Hessen: So vermeiden Sie, zum Ferienbeginn im Stau zu stehen

In Hessen beginnen die Herbstferien. Schüler können sich nach Unterrichtsschluss am Freitag auf eine Schulpause bis einschließlich 18. Oktober freuen. Zum Ferienbeginn warnt der ADAC Hessen-Thüringen vor mehr Verkehr und möglichen Staus auf wichtigen Fernstraßen. Staugefahr droht in Hessen nach Einschätzung des Automobilclubs vor allem ab Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag. „Besonders voll wird es rund um Ballungsräume wie Frankfurt sowie auf den Fernverbindungen über die Autobahnen A 3, A 5 und A 7 jeweils in beiden Richtungen“, teilte der ADAC mit. Baustellenabschnitte auf der A 3 (rund um das Frankfurter Kreuz), A 4 (Kirchheimer Dreieck), A 7 (Hattenbacher Dreieck sowie Bad Brückenau-Volkers) sowie auf der A 60 auf Höhe Mainspitz-Dreieck bremsten den Verkehr zusätzlich aus. Bundesweit gibt es dem Automobilclub zufolge derzeit über 1000 Autobahnbaustellen. Längere Wartezeiten für Flugreisende Als besonders kritisch nennt der ADAC auch das Wochenende vom 16. bis 18. Oktober. Dann könnte Rückreiseverkehr nach Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland auf den Ferienstart von weiteren Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen treffen. Der ADAC rät Autofahrern, Stoßzeiten möglichst zu meiden und sich vor der Abfahrt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. „Wer kann, sollte die Urlaubsfahrt antizyklisch planen und nicht direkt zu den stärksten Stauzeiten losfahren“, empfiehlt Verkehrsexperte Lukas Berkel. „Wer am Wochenende fahren möchte, aber etwas flexibel ist, für den können Samstagabend oder sonntagmorgens und vormittags gute Reisezeiten sein.“ Urlauber sollten ihre Reise vorausschauend planen, um auf eventuelle Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein. Nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Luft werden viele Menschen unterwegs sein. Der Betreiber Fraport rechnet zwischen dem 2. und 18. Oktober mit rund 3,5 Millionen Passagieren auf dem Frankfurter Flughafen.  „Mit dem steigenden Passagieraufkommen können insbesondere für Reisende aus Nicht-EU-Staaten längere Wartezeiten an den Grenzkontrollen entstehen“, sagte eine Sprecherin. Das sei auf zusätzliche Vorgaben der Europäischen Union zur Datenerfassung im Rahmen des Entry Exit Systems (EES) zurückzuführen. Das EES sieht von Personen außerhalb des Schengenraums die einmalige Erfassung von biometrischen Daten wie Fingerabdrücken und Gesichtsbildern vor. „Passagieren aus diesen Ländern wird daher dringend empfohlen, mehr Zeit für den Grenzkontrollprozess einzuplanen“, betonte die Sprecherin.