FAZ 26.09.2026
14:44 Uhr

Explosion in Athen: Sechs Tote aus eingestürztem Wohnhaus geborgen


Nach dem Einsturz eines Wohnhauses in Athen wurden die sechs vermissten Personen tot aus den Trümmern geborgen. Als Ursache wird ein Gasleck vermutet.

Explosion in Athen: Sechs Tote aus eingestürztem Wohnhaus geborgen

Nach der schweren Explosion in einem Haus in der Athener Altstadt Plaka sind aus den Trümmern des eingestürzten Gebäudes insgesamt sechs Tote geborgen worden. Vermutlich handelt es sich bei ihnen um die sechs Menschen, die zunächst vermisst worden waren. Offiziell identifiziert seien die Opfer noch nicht, berichtete der Nachrichtensender ERTNews unter Berufung auf die Rettungskräfte. Es werde aber vermutet, dass es sich um ein älteres Ehepaar handele, das im zweiten Stock gewohnt habe. Bei den weiteren vier Opfern soll es sich um US-amerikanische Staatsbürger handeln, die sich in einer Ferienwohnung im ersten Stock des Hauses aufgehalten hatten. Das dreistöckige Haus war am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr nach einer heftigen Explosion eingestürzt, auch ein Feuer brach aus. Auch ein Passant sowie Nachbarinnen verletzt Zunächst wurde von einem Passanten berichtet, der durch herumfliegende Trümmer leicht verletzt wurde. Auch zwei Frauen, die aus einem Nachbarhaus gerettet wurden, brachte man vorsorglich ins Krankenhaus. Dann begann die Suche nach möglichen Bewohnern des Hauses. Die Suche nach den Vermissten und die Bergungsarbeiten gingen nur langsam voran, weil immer noch Mauern einsturzgefährdet sein sollen. Auch Nachbargebäude seien gefährdet, berichtete ERTNews. Bei der Suche nach der Ursache konzentrieren sich die Experten demnach auf ein mögliches Gasleck; Anwohner wollen bereits vor der Explosion Gasgeruch wahrgenommen haben. Das historische Viertel Plaka, in dem sich die Explosion ereignete, ist bei Touristen sehr beliebt. Es liegt in der Nähe des Hadrianstors, eines der wichtigsten Bauwerke aus der römischen Zeit in Athen. Die unmittelbar in der Nähe gelegene Akropolis wurde im Jahr 2025 von 4,5 Millionen Touristen besichtigt.