FAZ 14.03.2026
09:02 Uhr

Das Beste lesen mit FAZ+: Was dem Darm guttut und wie sich das E-Auto im Winter schlägt


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Liebe Leserin, lieber Leser, auf den letzten Metern sind die Grünen in Baden-Württemberg am vergangenen Wochenende an der CDU vorbeigezogen. Das verdanken sie ihrem Spitzenkandidaten und großer Distanz zur Bundespartei. Die Wahlanalyse von Anna Nowaczyk, Jens Giesel, Claudia Bothe und Julia Bellan mit ihren vielen Grafiken ist erhellend und lesenswert. Nachwahlbefragungen zeigen, dass die Hälfte der Grünen-Wähler die Partei wegen Cem Özdemir wählte. Das ist ein extrem hoher Wert. Und: Mit dem starken Fokus auf Özdemir rückte man die Bundespartei im Wahlkampf bewusst in den Hintergrund. Seinen Landesverband bezeichnete er in Abgrenzung zum Rest der Partei als „schon immer ein bisschen anders“, auf Wahlplakaten tauchte der Parteiname gar nicht erst auf. Die Botschaft ist bei den Wählern im Südwesten angekommen. 73 Prozent der Grünen-Wähler stimmten laut der Forschungsgruppe Wahlen der Aussage zu, dass die Landespartei für eine andere Politik als die Bundespartei steht. Aber unsere Analyse geht viel tiefer, sie schaut natürlich auch auf die anderen Parteien. Und bei der Kommunalwahl in Hessen an diesem Wochenende und der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am nächsten werden wir sehen, dass dort ein anderes Spiel gespielt wird. Viele Jüngere fühlen sich beziehungsmüde. Woher kommt das? Eva Asselmann, Professorin für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der HMU Health and Medical University in Potsdam, spricht mit uns über Verrohung beim Onlinedating, Vergleichsdruck in den sozialen Medien und die Lust aufs Alleinsein: „Onlineportale erleichtern das Kennenlernen, machen es aber auch unverbindlicher. Viele sammeln dort schmerzhafte Erfahrungen. Eben noch nett gechattet, ist der Chat plötzlich gelöscht, jemand verschwindet einfach. Ghosting ist weit verbreitet. Und wer wiederholt verletzt wird, zieht sich irgendwann zurück.“ Irgendwie war früher nicht alles schlecht. Noch so ein Thema aus dem Alltag: Ein Blähbauch nach dem Essen ist noch kein Warnsignal. Treten aber Beschwerden über eine längere Zeitspanne hinweg auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, sagt Birgit Terjung, Internistin, Gastroenterologin und Ernährungsmedizinerin. Sie ist Chefärztin der Abteilung für Innere Medizin und Gastroenterologie an den GFO-Kliniken Bonn sowie Ärztliche Direktorin. Grundsätzlich gilt: Getreide wie Weizen und Roggen, Milchprodukte mit Laktose, bestimmte Obstsorten wie Äpfel und Birnen sowie blähende Gemüsesorten wie Zwiebeln, Knoblauch, Kohlsorten, Spargel, Hülsenfrüchte, Pilze und auch getrocknete Früchte, Steinobst wie Pflaumen und Frühstücksflocken können problematisch sein. Ob man es lieber mit Karotten, Gurken, Tomaten, Zitrusfrüchten, Ananas, Kiwi und Mandarinen versuchen sollte? Und dann an dieser Stelle gerne noch ein Hinweis auf meinen Erfahrungsbericht mit dem Betrieb eines Elektroautos im Winter, der dem entsprechenden Text aus dem Sommer gefolgt ist. Beide Texte sind viel gelesen worden, von Menschen, die mit ihren Stromern keine Schwierigkeiten oder sich auf dieselben eingestellt haben, und von solchen, die das weiterhin für unvorstellbar halten. Spannend – vor allem auch die umfangreiche Leserdebatte dazu. Ihnen ein schönes Wochenende und vielen Dank für Ihr Interesse. Sollten Sie ein FAZ+ Abo und eine Frage dazu haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an c.knop@faz.de. IhrCarsten KnopHerausgeberFrankfurter Allgemeine Zeitung