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02.08.2026
10:13 Uhr
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Die Region in Südfrankreich kämpft nicht nur gegen die Flammen, sondern schon seit Jahren gegen den Niedergang der Weinwirtschaft. Rotwein ist aus der Mode, wer Reben rodet, bekommt Geld dafür. Gibt es einen Ausweg?

Die verheerenden Waldbrände erschüttern den Westen von Bordeaux. Zehntausende Hektar wurden von den Flammen verwüstet. Das ist doppelt tragisch – zum einen wegen der enormen Schäden, zum anderen, weil es dem Departement Gironde schon seit Jahren nicht an Dramen mangelt. Nördlich und östlich der Brandherde stehen Reben auf Böden aus Kies, Sand, Lehm und mitunter auch Kalk, die in der Winzerwelt vor Kurzem noch zur Crème de la Crème zählten. Inzwischen aber gelten Bordeaux-Appellationen wie Médoc, Saint-Émilion und Pomerol als Inbegriff der Krise, die die französische Weinwirtschaft erfasst hat. Für viele Winzer ist sie längst existenziell – auch wenn die Reben bislang von den Flammen verschont bleiben.
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Wirtschaftskorrespondent in Paris
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