|
13.03.2026
11:20 Uhr
|
Viele Ungarn haben ihre Heimat verlassen. In Deutschland und anderen Ländern locken höhere Löhne und bessere Karrierechancen. Die meist jungen Menschen treibt aber noch etwas anderes an – hier sind ihre Geschichten.

Enikő Zöller denkt oft an ihre Heimat. Die Deutsch-Ungarin lebt in Leipzig, promoviert an der Bauhaus-Universität in Weimar und hat in Paris wie in Deutschland Stadtplanung studiert. Das Abitur machte sie vor acht Jahren an einem Elitegymnasium in Budapest. Schon damals, sagt sie, habe sie für sich entschieden, zunächst für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Der Ausschlag kam nicht allein aus Neugier, sondern aus einer wachsenden Skepsis gegenüber dem politischen Klima im Land.
Die Bundesrepublik gehört zu den größten Rüstungsexporteuren. Nun will die Regierung selbst zum Verkäufer deutscher Waffen werden – zur Freude der Industrie.
Autonom fahrende Busse sind längst kein Hirngespinst mehr. Aber in Deutschland muss sich noch viel tun.
Vor 250 Jahren erschien Adam Smith’ „Wealth of Nations“. Das viel gerühmte Buch zeigt Smith auch als einen Pionier der Geoökonomie.
Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.
Schlagworte: