FAZ 14.03.2026
09:07 Uhr

(+) Unfreiwillige Zinswende: Warum der Ölschock für höhere Tagesgeldzinsen sorgt


Die Finanzmärkte preisen jetzt bis zum Sommer eine Leitzinserhöhung der EZB ein. Auch die Zinsen für Tagesgeld steigen. Wo gibt es am meisten?

(+) Unfreiwillige Zinswende: Warum der Ölschock für höhere Tagesgeldzinsen sorgt

Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) mit Äußerungen zu Zinserhöhungen noch sehr vorsichtig ist, preisen die Finanzmärkte mittlerweile eine Leitzinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte bis zum Sommer ein. Darauf weist die Commerzbank in ihrem Bericht „Woche im Fokus“ hin. Noch vor Kurzem hatten manche Finanzmarktteilnehmer sogar noch mit leicht sinkenden Leitzinsen gerechnet. Die meisten aber hatten eine Zinsstagnation für das wahrscheinlichste Szenario gehalten, die Investmentbank Goldman Sachs sogar für Jahre.

Die Europäische Zentralbank steht stärker unter Druck, auf den Ölpreisanstieg zu reagieren als die amerikanische Notenbank Fed. Was machen Japan und Großbritannien?

Die Märkte reagieren während des Irankrieges erstaunlich gelassen. Aber was passiert, wenn eine Krise länger dauert?

Der Ölpreis schwankt heftig, aber die Börsen reagieren vergleichsweise gelassen. Wenn das mal gut geht.

Redakteur in der Wirtschaft.

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