FAZ 28.09.2026
19:18 Uhr

(+) Schweizer Großbank: Fusionsgerüchte stützen den Aktienkurs der UBS


Die Investoren reagieren verschnupft auf einen Parlamentsbeschluss zu strengeren Kapitalvorgaben in der Schweiz. Doch dann sorgen altbekannte Spekulationen für Aufwind. Die Finanzministerin reagiert gelassen.

(+) Schweizer Großbank: Fusionsgerüchte stützen den Aktienkurs der UBS

Als einer der größten Vermögensverwalter der Welt kennt sich die UBS auf dem Feld der Geldanlage gut aus. Dies haben ein Vorstand und ein Verwaltungsrat der Schweizer Großbank jüngst eindrücklich unter Beweis gestellt – allerdings nur zum eigenen Vorteil. Wie Pflichteinträge in der Rubrik „Management-Transaktionen“ der Schweizer Börse zeigen, hat ein namentlich nicht genanntes Vorstandsmitglied am 4. September 100.000 UBS-Aktien im Wert von 4,5 Millionen Franken verkauft. Einen Tag zuvor veräußerte ein Verwaltungsratsmitglied 75.000 UBS-Titel im Wert von 3,3 Millionen Franken. Das Timing hätte nicht besser sein können. Zum Zeitpunkt dieser Verkäufe notierten die Papiere auf einem historischen Höchststand von 45 Schweizer Franken. Wenige Tage später rauschte der Kurs steil nach unten.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Freiheit des Einzelnen konsequent gestärkt. Dieses Verständnis vernachlässigt jedoch die Bedingungen eines stabilen sozialen Miteinanders. Dadurch fällt es dem Gericht schwer, auf entscheidende Fragen eine Antwort zu geben.

Kann der Bund ein einzelnes Land dazu zwingen, etwas zu tun? Außerdem: Die Debatte über ein Parteiverbot nimmt wieder Fahrt auf.

Bevor der falsche Eindruck entsteht: ETF-Sparpläne sind nicht allein selig machend. Sie sollten aber ein Bestandteil in jedem Depot und jeder Altersvorsorgeplanung sein.

Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

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