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27.07.2026
11:50 Uhr
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Alexandre Labruffes Roman „Cold Case“ folgt drei Generationen koreanischer Auswanderer auf Glückssuche durch drei Kontinente. Das Buch ist zugleich Roman noir und absurde Komödie.

„Ich habe einen gefrorenen Onkel.“ Eines Tages beim Frühstück in Paris lässt Minkyung, die aus Südkorea stammende Freundin des Autors, diesen Satz und damit ihn aus allen Wolken fallen. Und sie fährt in schillernder Sprache fort: „Er ist um 1970 in Toronto gestorben. Man hat ihn irgendwann nachts gefunden, eingefreezed, vom Frost gedeaded.“
In der Serie „Furious“ richtet eine Serienkillerin Männer auf grausame Weise hin. Zwei Polizistinnen sind ihr auf den Fersen. Mit der Täterin haben sie einiges gemeinsam. Und Disney hat mit dieser Serie ein starkes Stück im Programm.
Am eigenen Schicksal wie dem ihres Landes verdeutlicht, was unsere Gegenwart ausmacht: Gabriela Adameșteanus Roman „Stimmen auf Abstand“ ist eine Chronik der laufenden Ereignisse in Rumänien mit melancholischem Refrain.
Georges Bizets Oper „Carmen“ lebt bei den Salzburger Festspielen aus ihrer intensiven Körperlichkeit. Individuelles Profil gewinnt aber nur Asmik Grigorian in der Titelrolle.
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