FAZ 16.09.2026
06:50 Uhr

(+) KI-Praxis: Zehn Prompts für medizinische Fragen


Sprachmodelle bestehen medizinische Examina mit Bestnoten, doch in der Hand von Laien verlieren sie zwei Drittel ihrer Trefferquote. Aber: Die KI ersetzt dennoch den Arztbesuch nicht. Wer jedoch weiß, wofür er die Systeme einsetzen kann und wie er fragt, bekommt belastbare Informationen.

(+) KI-Praxis: Zehn Prompts für medizinische Fragen

Fast jeder zweite Bundesbürger fragt inzwischen einen Chatbot, wenn er Beschwerden hat. Nach einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom vom November 2025 wenden sich 45 Prozent der Menschen in Deutschland zur Klärung von Symptomen an ChatGPT, Gemini oder Copilot, zehn Prozent von ihnen häufig. Mehr als die Hälfte vertraut den Antworten, und 16 Prozent haben bereits eine ärztliche Empfehlung zugunsten des Chatbots ignoriert. Open AI beziffert die Gesundheitsnutzung von ChatGPT auf mehr als 40 Millionen Anfragen am Tag, von denen etwa sieben von zehn außerhalb der üblichen Sprechzeiten stattfinden.

Quelloffene Software und ein kleiner Heimserver verwandeln das jährliche Steuerchaos in eine durchsuchbare Tabelle. Ein Selbstversuch.

Eine neue Indeed-Studie unter 80.000 Arbeitnehmern in acht Ländern zeigt: Deutsche Beschäftigte experimentieren privat überdurchschnittlich viel mit KI.  Doch am Arbeitsplatz klafft im Vergleich zu anderen Ländern eine große Lücke.

Parloa war ein Volltreffer, Krypto ein teurer Irrtum: Mario Götze spricht im Interview über sein zweites Standbein als Angel Investor, den KI-Hype und was er aus Fehlschlägen gelernt hat.

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