Es handle sich um eine sogenannte Lockdrohne vom Typ Maja, die von den ukrainischen Streitkräften häufig eingesetzt werde, erklärte das Verteidigungsministerium in Sofia. Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handele.
Am Morgen war eine mit Sprengstoff bestückte Drohne im bulgarischen Grenzgebiet zu Rumänien abgestürzt. Die Einschlagstelle lag laut Angaben von Ministerpräsident Radew nur rund einen Kilometer entfernt von einer wichtigen Gaspipeline, die zwischen der Ukraine und der Türkei verläuft. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben.
Das EU- und NATO-Mitgliedsland Bulgarien hat die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs substantiell mit Munition und Waffen unterstützt.
Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
