Die Gespräche der vergangenen fünf Tage seien konstruktiv gewesen, sagte Ministerpräsidentin Schwesig in Schwerin. Die Sozialdemokratin präsentierte zusammen mit den Landesvorsitzenden der Grünen und der Linken, Müller und Herbst, erste Ergebnisse. Demnach sollen im öffentlichen Dienst in den kommenden fünf Jahren 1.000 Stellen nicht nachbesetzt werden. Möglich werden soll das durch einen Abbau von Bürokratie, Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Auch die Verbeamtung wollen die drei Parteien einschränken.
Gleichzeitig soll investiert werden - unter anderem in bezahlbares Wohnen. Geplant ist außerdem die Gründung einer landeseigenen Förderbank, um für Förderprogramme künftig nur noch eine Anlaufstelle zu haben.
Bei der Landtagswahl im September war die AfD stärkste Kraft geworden.
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
