Dlf 02.08.2026
01:20 Uhr

Rentenreform - Koalition diskutiert über abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte


Die Koalition diskutiert über eine abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte. Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern, auf die Abschaffung der so genannten Rente mit 63 zu verzichten. SPD-Generalsekretär Klüssendorf begrüßte den Vorstoß. Unionsfraktionschef Frei beharrt dagegen auf die Umsetzung.

Rentenreform - Koalition diskutiert über abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte
Klüssendorf sagte im Deutschlandfunk, wenn die CDU-Ministerpräsidenten das einforderten, sei die SPD natürlich gesprächsbereit. Der Punkt sei für die Sozialdemokraten von vornherein sehr schmerzhaft gewesen.
Der CDU-Politiker Frei bezeichnete die Vorschläge der Rentenkommission dagegen als "vollkommen richtig" und „wirklich klug“. Er sagte der Bild-Zeitung, die Koalition habe sich darauf verständigt, die Reformen als ganzes umzusetzen. Dazu stehe er auch persönlich. Die neue CDU-Generalsekretärin Hoppermann sagte der Deutschen Presse-Agentur, wer einzelne Punkte aus Gesamtpaket herauslöse, gefährde die Tragfähigkeit des Kompromisses.
Die CSU rief ihre Schwesterpartei CDU zur Koalitionsdisziplin auf. Wenn die Chance einer Rentenreform verpasst werde, hinterließen Union und SPD der jungen Generation leere Sozialkassen und enorme Verpflichtungen, sagte Landesgruppenchef Hoffmann der "Augsburger Allgemeinen".

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Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.