Das Mitglied der Streitkräfte sei seinen Verletzungen erlegen, die es zu Beginn der Angriffe "des iranischen Regimes im Nahen Osten" erlitten habe, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando mit. Der Militärangehörige war demnach bei einem Angriff auf die US-Truppen in Saudi-Arabien am 1. März schwer verwundet worden. Sechs weitere US-Soldatinnen und Soldaten waren vor einer Woche bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet worden.
+++ Die iranische Militärführung hat mit Angriffen auf Ölanlagen in der Golfregion gedroht, falls Israel weiterhin Energie-Infrastruktur im Iran ins Visier nimmt.
Die Regierungen anderer Staaten in der Region müssten die USA und Israel so schnell wie möglich vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando im Staatsfernsehen. Andernfalls werde die iranische Armee ähnliche Schritte ergreifen. Israelische Kampfjets hatten Öldepots rund um Teheran bombardiert, riesige Feuer brachen aus. Nach Verwaltungsangaben wurde die Treibstoffversorgung in der iranischen Hauptstadt vorübergehend unterbrochen.
+++ In Spanien haben Zehntausende Menschen gegen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran demonstriert.
Die Menschen trugen Plakate mit der Aufschrift "Nein zum Krieg!". Es ist ein Motto, das Ministerpräsident Sánchez in den vergangenen Tagen mehrfach verkündet hatte. Allein in Madrid gingen bei zwei Demonstrationen nach Polizeischätzung insgesamt 35.000 Menschen auf die Straße - viele von ihnen Frauen, da die Demonstrationen auch zum Internationaler Frauentag stattfanden. Die Organisatoren sprachen von rund 180.000 Teilnehmern. Veranstaltungen gab es unter anderem auch in Barcelona und Bilbao. Sánchez wirft den USA und Israel vor, mit ihren Angriffen auf den Iran das Völkerrecht zu verletzen.
+++ In der saudi-arabischen Stadt Al-Chardsch sind zwei Menschen bei einem Geschosseinschlag in einem Wohngebiet getötet worden.
Zwölf weitere wurden verletzt, wie der Zivilschutz auf der Plattform X mitteilte. Bei den Todesopfern handele es sich um einen Inder und einen Bangladescher. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, sie hätten Radarsysteme in der Stadt beschossen. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Riad.
+++ Die Arabische Liga hat die iranischen Angriffe auf Golfstaaten verurteilt.
Teherans Attacken auf mehrere Mitgliedstaaten seien rücksichtslos und ein strategischer Fehler, sagte Generalsekretär Gheit bei einer Videokonferenz der Außenminister der Staatengruppe. Sie seien durch nichts zu rechtfertigen. Der Iran hatte zuvor erneut mehrere Golfstaaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait attackiert.
+++ Die israelische Armee hat die Leitzentrale der iranischen Raumfahrtbehörde beschossen.
Von dort sei auch der militärische Überwachungssatellit "Chayyam" gesteuert worden, der von den Revolutionsgarden für "terroristische Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Bevölkerung" eingesetzt worden sei, teilte ein Militärsprecher mit. Ob die Verbindung zu dem Satelliten damit unterbrochen wurde, war zunächst unklar. Russland hatte "Chayyam" im August 2022 für den Iran vom Weltraumbahnhof Baikonur aus in All befördert.
+++ Der Libanon meldet fast 400 Tote in dieser Woche durch israelische Angriffe.
394 Menschen seien in dieser Woche im Libanon durch israelische Angriffe getötet worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter den Toten seien 83 Kinder.
+++ Der Expertenrat im Iran hat sich wohl weitgehend auf einen Nachfolger für das getötete Staatsoberhaupt Ayatollah Chamenei geeinigt.
Ein Name wurde noch nicht genannt. Es müssten noch einige Hürden bei dem Nachfolgeprozess ausgeräumt werden, sagt das Expertenratsmitglied Ayatollah Mohammadmehdi Mirbaqeri der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Israels Militär kündigte in einem Post auf der Plattform X an, jeden Nachfolger Chameneis weiterhin zu verfolgen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Diese Nachricht wurde am 08.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
